Suchen

HPLC-Multiplexing

Für bessere Auslastung des LCMS

| Redakteur: Doris Popp

Axel Semrau hat auf Basis der Chronect Robotic Autosampler und der Automatisierungsplattform Chronos eine Lösung zur besseren Auslastung von LCMS-Systemen entwickelt.

Firma zum Thema

Darstellung der Fraktionierung von drei Proben in das LCMS
Darstellung der Fraktionierung von drei Proben in das LCMS
(Bild: Axel Semrau)

Um den Probendurchsatz von LCMS-Analysesystemen deutlich zu erhöhen, wird Multiplexing der LC-Trennung vorgeschaltet. Über eine optimierte Ventilschaltung werden beim Multiplexing dann nur die Retentionszeitbereiche in den LCMS-Detektor transferiert, in denen die Ziel-Analyten eluieren. Retentionszeitbereiche, in denen die Matrixkomponenten von der Säule gespült oder die Säule equilibriert wird, gelangen direkt in den Abfall. Durch den parallelen Einsatz von bis zu 4 HPLC-Kanälen können die gewünschten Ausschnitte von 4 Proben zeitlich verschachtelt an das LCMS weitergeben und in dichter Folge analysiert werden. Die Multiplexing-Technik erhöht Probendurchsatz von LCMS-Systemen somit um den Faktor 4. Die gesamte Steuerung und das intelligente Zeitmanagement übernimmt die Plattform Chronos. Das System kann mit Chronect-HPLC-Pumpen oder Agilent-HPLC-Pumpen betrieben werden. HPLC-Multiplexing lässt sich mit LCMS-Systemen unterschiedlicher Hersteller einsetzen, Chronos unterstützt LCMS-Systeme von Sciex, Bruker, Agilent und Waters.
Analytica: Halle A2, Stand 306

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 43979990)