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Spektroskopie Für die Spektroskopische Lagerstättenexploration

| Redakteur: Dr. Ilka Ottleben

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Specim führt eine zeilenweise Analyse mit gleichzeitiger Ortsauflösung auf dem Objekt durch. (Bild: Specim)
Specim führt eine zeilenweise Analyse mit gleichzeitiger Ortsauflösung auf dem Objekt durch. (Bild: Specim)

In der Lagerstättenexploration ist es wesentlich, möglichst frühzeitig Hinweise darüber zu erhalten, welche Gesteine anliegen und ob sich ein kostspieliger Abbau auf Dauer lohnt. Neben den bekannten mineralogischen Untersuchungsmethoden liegt eine wichtige Informationsquelle in der Spektroskopie. Die Firma Specim führt eine zeilenweise Analyse mit gleichzeitiger Ortsauflösung auf dem Objekt durch. Durch Verfahren des Objektes oder der Spektralkamera erhält man letztendlich ein örtlich aufgelöstes Spektralbild der Probe. Die Geschwindigkeit dieser Methode wird in der Regel durch die Detektortechnik definiert. Moderne Kameras erreichen problemlos 50 bis 100 Hz, als 50 bis 100 spektral aufgelöste Zeilen pro Sekunde. So kann in wenigen Sekunden ein Objekt spektral analysiert werden.

Komplettsystem mit integrierter RGB-Kamera

Für Anwender, die bereits Bohrungen durchführen, ist das Komplettsystem Sisurock entwickelt worden. Es ersetzt die visuelle Inspektion eines Geologen durch ein objektiviertes, automatisch arbeitendes System. Die Proben werden als einzelner Bohrkern oder als ganze Kiste mit verschiedenen Bohrkernen eingefahren und eine schnelle automatisierte Messung erfolgt auf Knopfdruck. Die Daten stehen dann zur sofortigen Beurteilung zur Verfügung und können auch nachträglich ohne Lagerung der Bohrkerne immer wieder bereit gestellt werden.

Im Sisurock ist eine RGB-Kamera eingebaut, die quasi den Bohrkern mit unseren Augen dokumentiert. Zur Spektralanalyse ist eine Spektralkamera im VNIR-Bereich und/oder eine kurzwellige (SWIR) Kamera eingebaut, die am gleichen Bohrkern Analysen in den betreffenden Wellenlängen durchführt. Am Ende steht eine umfassende, sehr schnelle Analyse des Bohrkerns mit direkter Dokumentation der Lagerstätte.

In Deutschland kann das System durch L.O.T. Oriel bezogen werden

Analytica Halle A2, Stand 131/230

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