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Gefahrstofflagerung Gefahrstoffe flexibel und sicher am Arbeitsplatz lagern

| Autor / Redakteur: Sven Sievers* / Dr. Ilka Ottleben

Sicherheit sollte nicht durch Kompromisse erreicht werden. Sicherheit sollte sich ganz natürlich in die betrieblichen Abläufe einfügen und diese unterstützen. Dafür hat der hessische Gefahrstoffexperte Asecos eine neue Serie an Sicherheitsschränken entwickelt.

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Abb. 1: Gefahrstofflagerung in Sicherheitsschränken – Asecos bietet ein neues Konzept für mehr Flexilbilität.
Abb. 1: Gefahrstofflagerung in Sicherheitsschränken – Asecos bietet ein neues Konzept für mehr Flexilbilität.
(Bild: Asecos)

Bei der Entwicklung der neuen Sicherheitsschränke von Asecos stand die Flexibilität bei der Gefahrstofflagerung im Fokus. Die neuen Flameflex- bzw. Chemflex-Schränke der FX-, CX- und SLX-Linie bieten mit dem neuen Konzept Flexibilität3 ein neues Maß an Anpassungsfähigkeit: Zusammenlagerung unterschiedlichster Gefahrstoffe, Absaugung sowie Filtration der entstehenden gesundheitsgefährdenden Dämpfe. Die zuverlässige Feuerwiderstandfähigkeit für 90 Minuten gemäß EN-Norm 14470-1 ist bei den Typ 90-Schränken der FX-Linie natürlich serienmäßig.

Die variable Innenausstattung der neuen Schränke basiert, wie die Schränke an sich, auf der bewährten Q-Linie. Je nach Wunsch und Einsatz können Labore feste Fachböden oder Auszüge wählen, auf Wunsch auch metallfreie Innenausstattung, wenn z.B. korrosive Stoffe im Schrank gelagert werden sollen. Das Einrichtungskonzept kann Gebindeart und -größe genauso berücksichtigen wie die Art der Gefahrstoffe und die Umgebung des Schrankes: Wo etwa keine Abstellmöglichkeit für einzulagernde Gefahrstoffe in der Nähe des Schrankes besteht, sind Optionen wie Einhandbedienung besonders wichtig, um Sicherheit zu gewährleisten. Durch ein integriertes Umluftfiltersystem können die Schränke der Linien Flameflex und Chemflex zudem genau dort aufgestellt werden, wo ihr Inhalt benötigt wird.

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Mithilfe verschiedenster Aktivkohlen im Filteraufsatz werden durch permanente Absaugung alle entstehenden giftigen Dämpfe und Gerüche abgesaugt und gefiltert. Die permanente Absaugung lässt auch die Entstehung von Ex-Zonen um den Schrank entfallen. Der Schrank muss damit nicht an die gebäudeseitige Entlüftung angeschlossen werden, die häufig überlastet ist, und oft nur mit großem finanziellem Aufwand oder etwa in denkmalgeschützten Gebäuden mitunter gar nicht installiert werden kann. Durch die Fähigkeit der Bindung von organischen und anorganischen Stoffen an der Aktivkohle in der Filtereinheit wird das Zusammenlagern verschiedener Gefahrstoffe in einem Schrank möglich.

Echte Flexibilität ist jedoch nicht nur eine Frage heutiger Anforderungen – die neuen Asecos-Sicherheitsschränke passen sich den Ansprüchen im Labor an, die sich mit der Zeit ebenso wandeln, wie die täglichen Aufgaben. Wird der Schrank später z.B. an einem anderen Ort benötigt, kann er in leerem Zustand leicht umplatziert werden. Der unterfahrbare Sockel macht dies komfortabel. Werden andere Gefahrstoffe benötigt, ist der Schrank dank vielseitigem Filter auch dafür gerüstet.

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