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HPLC-Workshop

Gemeinsame Veranstaltung von Helmholtz-Zentrum und Knauer

| Redakteur: Doris Popp

Mehr als 150 Gäste – zumeist Studenten und Doktoranden – kamen zu dem gemeinsamen HPLC-Workshop von Knauer und des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf. (Bild: Knauer)
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Mehr als 150 Gäste – zumeist Studenten und Doktoranden – kamen zu dem gemeinsamen HPLC-Workshop von Knauer und des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf. (Bild: Knauer)

Wo liegen die Möglichkeiten und Grenzen der Hochleistungs-Flüssigkeits-Chromatografie (HPLC) in den Lebenswissenschaften? Um sich dieser Problematik weiter zu nähern, fand kürzlich im Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf der fünfte Workshop zu dem Thema statt.

Der große Hörsaal des Forschungszentrums war sehr gut besucht, als erfahrene Fachexperten und junge Mitarbeiter ihre Projektarbeiten zum Einsatz der HPLC vorstellten. Besonderes Interesse fand eine Vorführung des Bioline-Systems von Knauer durch Dr. Markus Fuchs. Bei laufendem Gerät zeigte er, wie eine Trennsäule mit einem Protein-Gel gefüllt wird. Interessierte Zuhörer konnten sich die Demonstration in der Pause auch direkt aus der Nähe anschauen.

Insgesamt kamen mehr als 150 Gäste – zumeist Studenten und Doktoranden – zu der Veranstaltung. Das Berliner Unternehmen Knauer präsentierte zum ersten Mal in Dresden-Rossendorf sein modernes System für die Biochromatografie. „Wir können damit im Hochdruckbereich effizienter und schneller trennen als andere“, erklärte Dr. Markus Fuchs, der die Abteilung Bioanalytik bei Knauer leitet. Die Glassäulen der Bioline-Serie seien extra entwickelt worden, um die Nachteile herkömmlicher Systeme zu überwinden. Sie halten einen Druck von bis zu 100 bar aus und haben einen integrierten Kühlmantel.

Die enge Zusammenarbeit zwischen dem Helmholtz-Zentrum und Knauer besteht inzwischen seit fünf Jahren. Die gemeinsame Veranstaltungsreihe zur Anwendung der Hochleistungs-Flüssigkeits-Chromatografie (HPLC) in den Lebenswissenschaften findet seit 2008 regelmäßig einmal im Jahr statt. Initiator ist Dr. Holger Stephan vom Institut für Radiopharmazie des Helmholtz-Zentrums. Das Institut für Radiopharmazie bearbeitet Fragestellungen auf dem Gebiet der radiopharmazeutischen Tumorforschung. chemische, biologische und physikalische Arbeitsgruppen forschen gemeinsam an Beiträgen zur molekularen Bildgebung und Therapie von Tumoren. Zur Identifizierung und Reinigung von tumorsuchenden Verbindungen werden mittlerweile HPLC- und Biochromatografie-Systeme angewandt.

Im Rahmen des Workshops bekamen die Teilnehmer die Möglichkeit, das Institut für Radiopharmazie zu besichtigen. Neben den Präsentationen von Knauer und Mitarbeitern des Helmholtz-Zentrums gab es zudem zahlreiche weitere interessante Vorträge. Zum Beispiel stellte Susanne Boye vom Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden „Die AF4 als universelle Methode zur Untersuchung von Glykopolymeren“ vor und Thomas Eisele von der Universität Hohenheim sprach über die „Automatisierte Reinigung von Enzymen“.

Die Kooperation mit der Forschung und Lehre ist Knauer ein besonderes Anliegen. „Es gehört zu unseren Leitgedanken, dass wir uns für Bildung einsetzen“, sagte die Geschäftsführerin Alexandra Knauer, Tochter des Firmengründers Dr. Herbert Knauer. Gemeinsam mit Dr. Alexander Bünz leitet sie heute das Traditionsunternehmen mit Sitz in Berlin-Zehlendorf. KNAUER entwickelt und produziert Systeme für die Hochleistungs-Flüssigkeits-Chromatografie und Biochromatografie sowie Osmometer und hat derzeit 115 Mitarbeiter. Interessierte und neugierige Schüler, Studenten oder Doktoranden sind bei Knauer jederzeit willkommen. Denn das Motto des Unternehmens lautet: 50 Jahre Knauer – Pure Neugier. Zum einen, weil die Firma in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag feiert und zum anderen, weil Neugier die Motivation für die Mitarbeiter des Unternehmens ist.

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