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Recruiting

Generation Y: Es gibt doch noch Karriereristen

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Von ihrem Wunscharbeitgeber erhoffen sich Orientierungssuchende klare Zielvorgaben und Weiterbildungsmöglichkeiten, um die eigenen Ziele herauszufinden. Zudem ist es dieser Gruppe wichtig, sich mit der Arbeit zu identifizieren ohne Verantwortung übernehmen zu müssen. Zu dem Typ des Orientierungssuchenden zählen Männer und Frauen gleichermaßen.

Welche Absolventen passen zu „meinem“ Unternehmen?

„Die Ergebnisse zeigen, dass Arbeitgeber differenzierte Aussagen über ihre Leistungen und Inhalte parat haben sollten“, so Prof. Dr. Julia Frohne, die Leiterin der Studie und Akademische Direktorin des Kienbaum Institut ISM. „Sinnvoll ist, wenn Unternehmen sich Gedanken machen, welche Absolventen zu ihnen passen und welche Bestandteile ihres Angebotes sie ihnen gegenüber hervorheben wollen. Das sind je nach Typus unterschiedliche Themen, beispielsweise Karrieremöglichkeiten, Arbeitsklima, Eigenverantwortung oder Abwechslung.“

So kann zum Beispiel gerade der Orientierungssuchende ein interessanter Kandidat für Arbeitgeber mit umfangreichen Traineeprogrammen sein, die es ermöglichen, zunächst viele verschiedene Unternehmensbereiche kennenzulernen. Karriereorientierte sind interessant für internationale Konzerne sowie Berufe mit Schichtarbeit oder hoher Reisetätigkeit, da diese bereit sind, für die Karriere auch Abstriche im Privatleben zu machen.

Erlebnisorientierte fühlen sich bei Start-ups wohl

Erlebnisorientierte dürften sich in dynamischen Märkten und bei Start-ups wohlfühlen. Tröstlich für Arbeitgeber ist aber auch, dass die größte Gruppe, immerhin jeder vierte Absolvent, nach wie vor eine hohe Motivation mitbringt, Karriere und Familie miteinander zu vereinbaren und sich damit für nahezu alle Branchen und Geschäftsbereiche eignet.

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