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Reinraumlabor Gerresheimer baut Kooperation mit Hochschule Amberg-Weiden aus

| Redakteur: Tobias Hüser

Gerresheimer Medical Plastic Systems hat an der Hochschule Amberg-Weiden ein Reinraumlabor gebaut und verstärkt somit die Kooperation mit der Hochschule. Das Labor ist nicht nur ein Werkzeug für die Lehre – auch die Forschung soll so vorangetrieben werden.

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Am 21. Mai hat die Hochschul- und Fakultätsleitung der HAW mit der Geschäftsführung von Gerresheimer Regensburg das Reinraumlabor eingeweiht.
Am 21. Mai hat die Hochschul- und Fakultätsleitung der HAW mit der Geschäftsführung von Gerresheimer Regensburg das Reinraumlabor eingeweiht.
(Bild: Gerresheimer )

Amberg/Weiden – Gerresheimer Medical Plastic Systems hat die Zusammenarbeit mit der Hochschule Amberg-Weiden intensiviert und ein Reinraumlabor in der Hochschule errichtet. Auf 50 Quadratmetern entspricht das Labor der Iso-Klasse 7 und ist mit einer vollelektrischen Spritzgußmaschine ausgestattet.

Auch ein analytisches Labor ist geplant, das optische Mikroskope, einen Partikelzähler für Gase und Flüssigkeiten, eine Filteranlage zur Partikelretention und Identifiktion sowie ein Keimmessgerät enthalten soll. Dem Reinraum vorgeschaltet ist eine Umkleideschleuse für die Einkleidung der Mitarbeiter auf Reinraumstatus. Durch große Verglasungen können Studierende und Interessierte die Arbeit im Labor von außen verfolgen.

„Durch die Unterstützung der Hochschulen und eine praxisorientierte Ausbildung begegnen wir dem drohenden Fachkräftemangel.“, erläutert Manfred Baumann, technischer Geschäftsführer bei Gerresheimer Regensburg das Engagement des Unternehmens. „Wir brauchen kompetente Ingenieure, die speziell für unsere Bedürfnisse ausgebildet sind und die medizinische Fachsprache unserer Kunden sprechen. Dafür muss aber auch die Industrie etwas tun.“

Durch das neue Labor erhofft sich Gerresheimer, dass die partikel- und keimarme Fertigung von pharmazeutischen Produkten verbessert wird. Dabei wird die gesamte Fertigungskette vom Spritzguss über die Entnahme und Vereinzelung bis hin zur Montage auf Partikelentstehung unter die Lupe genommen. Vor allem die Frage, welche Optionen das Bauteildesign auf die Verringerung der Partikelzahl hat, ist bisher kaum untersucht worden. Hier könnten in der Kooperation von Industrie und Hochschule Erkenntnisse gewonnen werden, die dem Kunststoff als medizintechnischem Werkstoff neue Optionen eröffnen.

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