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Trendstudie Führungskräfte Gesunde Chefs sind gut für Mitarbeiter

Redakteur: Matthias Back

Viele Unternehmer und Mitarbeiter widmen sich mit großem Engagement ihrer körperlichen Fitness. Aber wie steht es um ihre psychische Fitness? Und mit welchen Maßnahmen lässt sich ein mentales Wohlbefinden am Arbeitsplatz überhaupt erzeugen? Die aktuelle „Top Job“-Trendstudie hat das untersucht.

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„Top Job“-Trendstudie zeigt Verantwortung von Führungskräften beim Thema Gesundheit.
„Top Job“-Trendstudie zeigt Verantwortung von Führungskräften beim Thema Gesundheit.
(Bild: Ben Chams - Fotolia.com)

Die Zahlen belegen: Den Führungskräften kommt hierbei eine zentrale Rolle zu, und das im doppelten Sinne: Zum einen ist ihr Führungsstil von hoher Bedeutung für die psychische Gesundheit von Mitarbeitern. Zum anderen nehmen die Führungskräfte eine Vorbildfunktion ein. Achten sie auf ihre eigene Gesundheit, wirkt sich das auf die Mitarbeiter positiv aus. Die Unternehmen haben allerdings noch viel Nachholbedarf.

Im Auftrag von compamedia wertete das Institut für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen die Befragungsergebnisse von 15.544 Mitarbeitern, 264 Geschäftsführungsmitgliedern und den Personalleitern von 96 mittelständischen Unternehmen aus. Die Unternehmen hatten sich an dem Arbeitgeber-Benchmarking „Top Job“ beteiligt.

Gesunde Mitarbeiter identifizieren sich mehr mit dem Unternehmen

Die Ergebnisse zeigen zunächst, in welchem Maße eine gesunde Führung durch das Management die psychische Gesundheit im Unternehmen beeinflusst: Psychisch gesunde Mitarbeiter identifizieren sich um 54 % mehr mit dem Unternehmen, fühlen sich um 23 % stärker integriert, sind um 30 % zufriedener und zeigen um 26 % mehr Bindung als die Mitarbeiter, die mit psychischen Problemen zu kämpfen haben. Das hat vor allem auch Auswirkungen auf die Unternehmensleistung: Die steigt um 15 %, wenn die Mitarbeiter mental gesund sind. Negative Faktoren vermindern sich dagegen signifikant, etwa die Kündigungsabsicht (- 75 %), das destruktive Engagement (- 63 %) und der Resignationsgrad (- 52 %).

Für die Autorinnen der Studie, Prof. Dr. Heike Bruch und Sandra Kowalevski, ist eine gesunde Führung dann gegeben, wenn „Führungskräfte sich verantwortlich für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter fühlen, achtsam mit ihnen umgehen und ein gutes Vorbild im Umgang mit der eigenen Gesundheit sind.“ Während schon eine ergebnisorientierte Führung und eine inspirierende Führung die psychische Gesundheit in den untersuchten Unternehmen um 41 % bzw. 44 % verbessern, steigert eine gesunde Führung das mentale Wohlbefinden noch einmal zusätzlich um 14 %.

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