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Green Fluorescent Protein GFP als Affinitäts-Tag

| Redakteur: Dr. Ilka Ottleben

Zehnmal kleiner und fünfmal effizienter als herkömmliche Antikörper, ermöglicht GFP-Trap die biochemische Charakterisierung von GFP-Fusionsproteinen, heißt es in einer Pressemitteilung des Herstellers Chromotek.

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GFP-Trap ermöglicht die biochemische Charakterisierung von GFP-Fusionsproteinen
GFP-Trap ermöglicht die biochemische Charakterisierung von GFP-Fusionsproteinen
(Bild: ChromoTek )

Somit können umfassende zellbiologische und biochemische Analysen mit ein und dem selben Protein-Tag durchgeführt werden. Die GFP-Trap basiert auf der Antigen bindenden Domäne von einzelkettigen Alpaka-Antikörpern und zeichnet sich durch sehr hohe Bindungseffizienz sowie qualitative und quantitative Reinheit des Präzipitats aus. Präzipitierte Proteine werden nicht durch schwere oder leichte Antikörperketten verunreinigt, da die GFP-Trap ein einzelkettiges Protein mit nur 13 kDa ist. Gleichzeitig zeichnet sie sich durch ihre hohe Spezifität und Effizienz aus, betont Chromotek. Präzipitate können daher direkt für weiterführende Analysen verwendet werden (z.B. Massenspektrometrie, Enzym Aktivitätsmessungen).

Die GFP-Trap ist an monovalente Matrices gekoppelt erhältlich (Agarose oder magnetische Partikel), und ermöglicht sehr saubere Ein-Schritt-Immunpräzipitationen von GFP-Fusionsproteinen und deren Interaktionspartnern in 30 min.

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