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Greiner Bio-One GmbH

http://www.gbo.com

06.12.2016

BioScience - Immunologie / HLA

Die ELISA-Technik (Enzyme-Linked Immunosorbent Assay) zählt zu den am weitest verbreiteten biochemischen Methoden in Analyselaboren und in der Diagnostik.

Analyte, wie z. B. Peptide, Proteine, Antikörper und Hormone, werden mit dieser Methode selektiv und in geringen Konzentrationen nachgewiesen und quantifiziert. Zudem können ELISAs automatisiert und mit einem hohen Probendurchsatz durchgeführt werden, sind relativ kostengünstig und die Testergebnisse liegen zeitnah vor. ELISAs werden in einer Vielzahl von unterschiedlichen Assayformaten durchgeführt, die alle auf demselben Prinzip beruhen. Eine Versuchskomponente, entweder das Antigen oder der spezifisch gegen dieses Antigen gerichtete Antikörper, wird an eine Festphase gebunden. Bei der Festphase handelt es sich meist um die Näpfchen einer Microplatte. Im weiteren Verlauf des Tests findet die selektive Bindung der zweiten Komponente statt. Moleküle, die nicht binden, werden weggewaschen. Der Nachweis des an die Microplatte gebundenen Antigen-Antikörperkomplexes erfolgt durch eine enzymatische Reaktion. Im direkten ELISA wird entweder das Antigen oder der Antikörper markiert, während beim indirekten ELISA ein gegen den Primärantikörper gerichtetes Sekundärantikörper-Enzym-Konjugat verwendet wird. Die Auswertung des Tests erfolgt photometrisch, wobei die Signalstärke von der Konzentration des nachzuweisenden Moleküls in der Probe abhängt.