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Forschungsprojekte GVT gründet Koordinierungsgruppe Industrielle Bioprozesstechnik

| Redakteur: Tobias Hüser

Die Forschungs-Gesellschaft Verfahrens-Technik (GVT) hat eine Koordinierungsgruppe für industrielle Bioprozesstechnik gegründet. Die Aufgabe der Gruppe ist die Identifizierung von Forschungsbedarf, Entwicklung und Durchführung von Forschungsprojekten im Rahmen der industriellen Gemeinschaftsforschung sowie die Übertragung der Ergebnisse in die industrielle Anwendung.

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Die Koordinierungsgruppe wird sich um die Durchführung von Forschungsprojekten kümmern.
Die Koordinierungsgruppe wird sich um die Durchführung von Forschungsprojekten kümmern.
(Bild: Takeda)

Frankfurt – Die Projekte werden in der Regel im Rahmen der vom BMWi (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) geförderten Industriellen Gemeinschaftsforschung über die Aif (Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen) beantragt und an öffentlichen Forschungsstellen durchgeführt. Die Begleitung der Projekte wird in den bestehenden Arbeitskreisen der GVT stattfinden, die in den letzten Jahren Projektfördermittel in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro jährlich erhielten. Die Koordinierungsgruppe wird von Prof. Michael H. Kopf von der BASF geleitet.

Die Apparate-Technologie spielt eine herausragende Rolle bei der Entwicklung und Realisierung von Prozessen innerhalb der industriellen Biotechnologie. Dies gilt von der Laborapparatur, die ein upscalefähiges Modell (Downsize) des späteren Produktionsapparates darstellen muss, bis zur kommerziellen Größenordnung in der industriellen Produktion.

Unter anderem für biotechnologisch produzierte Zwischenprodukte müssen die Grenzen der apparativen Leistungsfähigkeit durch Weiterentwicklung und Anwendung innovativer Apparatekonzepte verschoben werden. Das setzt eine enge Zusammenarbeit zwischen Anwendern und Equipment-Herstellern voraus. Hochschulinstitute verfügen in der Regel nicht über die finanzielle Kapazität für das benötigte Equipment.

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