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Übernahme Hamilton übernimmt Biotech-Sparte von Fogale Nanotech

| Redakteur: Doris Popp

Die Biotech-Sensor-Sparte des französisichen Anbieters für Biomasse-Monitoring, Fogale Nanotech, wird Teil der Hamilton Bonaduz AG.

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Mit dem Erwerb der Biotech-Sparte des französischen Unternehmens Fogale Nanotech will die Hamilton Bonaduz AG ihre Position im biopharmazeutischen Markt stärken.
Mit dem Erwerb der Biotech-Sparte des französischen Unternehmens Fogale Nanotech will die Hamilton Bonaduz AG ihre Position im biopharmazeutischen Markt stärken.
(Bild: Hamilton Bonaduz)

Bonaduz/Schweiz – Mit dem Erwerb will Hamilton zum einzigen Hersteller von hochwertiger Sensortechnologie werden, dessen Produktportfolio alle Parameter der Online-Überwachung von Bioprozessen – pH, gelöster Sauerstoff und Biomasse – abdeckt. Noch im Dezember dieses Jahres soll der Übernahmeprozess abgeschlossen sein.

Bioprozesse spielen in einer Vielzahl von Industriebereichen eine immer wichtigere Rolle – insbesondere auch in der Biotechnologie und der Pharmaindustrie. Häufig weisen Bioprozesse jedoch starke Schwankungen von Charge zu Charge auf. Exakte Online-Informationen über kritische Prozessparameter, einschließlich über lebensfähige Biomasse, sind deshalb Grundvoraussetzung, um Bioprozesse effektiv steuern und optimieren zu können. Zudem machen die zunehmenden regulatorischen Anforderungen hochpräzise Messtechnik für Bioprozesse notwendig.

Die Biomasse-Sensoren des französischen Herstellers Fogale Nanotech nutzen die dielektrischen Eigenschaften lebender Zellen. Dadurch können die Sensoren ausschließlich Messwerte über die Lebendzelldichte liefern. Im Gegensatz zur optischen Messtechnik ist das System nicht anfällig für Gasblasen, Microcarrier, Zellreste oder andere Schwebeteilchen.

„Die Biomasse-Sensoren von Fogale sind eine ideale Ergänzung unseres Produktangebots für Kunden aus dem Biopharmaziebereich“, sagt Dr. Jörg Pochert, Vice President Laboratory & Sensors bei Hamilton Bonaduz. „In Kombination mit unseren pH- und DO-Sensoren stellen sie wichtige Informationen über den Verlauf des Zellkulturprozesses bereit und ermöglichen es unseren Kunden, Prozesse besser zu verstehen, zu optimieren und zu steuern. Mit diesem Zukauf stärken wir unser Leistungsangebot für den Biopharmaziemarkt“, ergänzt Pochert.

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