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Hochtemperaturkatalyse Hanns-Hofmann-Preis 2011 für Charakterisierung katalytischer Prozesse

| Redakteur: Sonja Beyer

Er sieht katalytischen Reaktionen, die bei sehr hohen Temperaturen ablaufen, sehr genau zu: der neue Preisträger des Hanns-Hofmann-Preises 2011.

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Für die Charakterisierung heterogen-katalytischer Hochtemperaturprozesse ausgezeichnet: Dr. Raimund Horn. (Bild: Dechema)
Für die Charakterisierung heterogen-katalytischer Hochtemperaturprozesse ausgezeichnet: Dr. Raimund Horn. (Bild: Dechema)

Weimar – Dr. Raimund Horn vom Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin ist Träger des Hanns-Hofmann-Preises 2011. Die ProcessNet-Fachsektion Reaktionstechnik würdigte damit seine Arbeiten zur zeitlich und räumlich aufgelösten kinetischen Charakterisierung von heterogen-katalytischen Hochtemperaturprozessen.

Horn untersucht die Mechanismen heterogen katalysierter Reaktionen. Er entwickelt dazu neue experimentelle Methoden, die es ihm erlauben, Reaktionen bei sehr hohen Temperaturen (bis 1300 °C) und vor allem die Aktivierung kleiner Kohlenwasserstoffe zu verfolgen. So konnte er unter anderem zur Klärung des langjährigen Streits über den Verlauf der Partialoxidation von Methan zu Synthesegas beitragen. Daneben arbeitet Horn auch an der Entwicklung keramischer Schäume als neuer Katalysatorträger und befasst sich mit der Modellierung von Reaktoren und der Simulation von Reaktionen.

Der Hanns-Hofmann-Preis ist mit 3000 Euro dotiert und soll wissenschaftlichen Nachwuchs auf dem Gebiet der chemischen Reaktionstechnik fördern.

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