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Führung des Chemieverbandes

Hans Van Bylen ist neuer VCI-Präsident

| Redakteur: Tobias Hüser

Die Mitgliederversammlung des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) hat in Ludwigshafen Hans Van Bylen zum neuen VCI-Präsidenten gewählt. Er tritt die Nachfolge von Kurt Bock an. Van Bylen ist Vorsitzender des Vorstands bei Henkel.

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Hans van Bylen ist seit 34 Jahren bei Henkel tätig. 2016 übernahm er dort das Amt des Vorstandsvorsitzenden.
Hans van Bylen ist seit 34 Jahren bei Henkel tätig. 2016 übernahm er dort das Amt des Vorstandsvorsitzenden.
(Bild: Henkel)

Ludwigshafen – In der Funktion als Vizepräsident gehört Van Bylen dem Vorstand des Chemieverbandes seit Herbst 2016 an. Die Amtszeit als VCI-Präsident währt satzungsgemäß zwei Jahre bis zur Mitgliederversammlung 2020. Die Bayer- und BASF-CEOs Werner Baumann und Martin Brudermüller wurden als Vizepräsidenten gewählt. Das VCI-Präsidium besteht zukünftig aus Hubertus von Baumbach von C.H. Boehringer Sohn, Ralf Brinkmann von Dow Deutschland, Stefan Oschmann von Merck, Rudolf Staudigl von Wacker Chemie, Markus Steilemann von Covestro und Matthias Zachert von Lanxess.

„Die Chemie ist eine Zukunftsindustrie. Ohne Chemie sind keine technologischen Fortschritte denkbar. Diesen Gedanken möchte ich in den Mittelpunkt unserer Arbeit im VCI stellen“, sagte Van Bylen bei der Mitgliederversammlung. Der neue VCI-Präsident will seine Arbeit auf die Themen Zukunftsfähigkeit, Innovation und Digitalisierung fokussieren. Zudem plädierte er für attraktivere Rahmenbedingungen am Standort Deutschland: „Dazu gehören zum Beispiel eine wettbewerbsfähige Energiepolitik und die Förderung von Forschung und Entwicklung sowie ein freier Handel mit offenen Märkten, fairem Wettbewerb und verlässlichen Regeln.“

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