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Nobelpreis für Medizin Harald zur Hausen erhält Nobelpreis für Medizin

Redakteur: Olaf Spörkel

Prof. Dr. Harald zur Hausen wird mit dem Nobelpreis für Medizin ausgezeichnet. Zur Hausen hat am Deutschen Krebsforschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft untersucht, wie Gebärmutterhalskrebs durch Virusinfektionen ausgelöst wird.

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Heidelberg, Stockholm/Schweden - Die Forschung von Prof. Dr. Harald zur Hausen hat es laut DKFZ ermöglicht, einen Impfstoff gegen die dritthäufigste Krebserkrankung bei Frauen zu entwickeln. Zur Hausen erhält die Hälfte des Nobelpreises, die andere Hälfte geht an Françoise Barré-Sinoussi and Luc Montagnier für die Entdeckung des HI-Virus.

Bereits vor mehr als dreißig Jahren vermutete zur Hausen einen Zusammenhang zwischen Infektionen mit humanen Papilloma-Viren und Gebärmutterhalskrebs. Anfang der achtziger Jahre konnte er mit seiner Arbeitsgruppe erstmals die Virentypen HPV 16 und HPV 18 aus einer Gebärmutterhalskrebsprobe isolieren. „Die Helmholtz-Gemeinschaft ist sehr stolz darauf, dass nun die Arbeit von Harald zur Hausen mit dem Nobelpreis die verdiente Anerkennung erhält. Er hat eine damals ganz neue Hypothese aufgestellt, sie gründlich getestet und dadurch einen ungeheuren Fortschritt für die Gesundheit der Frauen erreicht“, sagt Prof. Dr. Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft. Der Impfstoff ist seit kurzem auch in Deutschland zugelassen und Beispiel für erfolgreichen Technologietransfer aus der Grundlagenforschung.

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