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Large Hadron Collider (LHC) Heidelberger Forscher liefern Komponenten für den Large Hadron Collider (LHC)

Redakteur: Olaf Spörkel

Heidelberger Wissenschaftler sind an drei der vier großen Experimente am Large Hadron Collider (LHC) in Genf beteiligt.

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LHC: Einbau des TRD (Transition Radiation Detektor) aus Heidelberg in Alice.
LHC: Einbau des TRD (Transition Radiation Detektor) aus Heidelberg in Alice.
( Bild: Universität Heidelberg )

Heidelberg, Genf/Schweiz – Seit dem 10. September kreisen die Protonen in dem 27 Kilometer langen Ring des größten Teilchenbeschleunigers der Welt, dem Large Hadron Collider (LHC) in Genf. Die Protonen sind noch nicht auf Kollisionskurs, dennoch stehen erste Experimente am LHC unmittelbar bevor. „Arbeitsgruppen aus Heidelberg sind führend an drei der vier großen Experimente am LHC beteiligt“, hebt Professor Karlheinz Meier vom Kirchhoff-Institut für Physik (KIP) der Ruprecht-Karls-Universität das Engagement der Heidelberger Wissenschaftler hervor. Mit insgesamt 22,9 Millionen Euro wurden die Beteiligungen an den drei Experimenten durch das BMBF gefördert. Die Helmholtz-Gemeinschaft (HGF), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Europäische Kommission sind weitere Mittelgeber.

Atlas Experiment

„Atlas ist ein Experiment, mit dem alle Facetten von Proton-Proton-Kollisionen bei höchsten Energien untersucht werden sollen“, erläutert Prof. Meier. Atlas wird gemeinsam mit seinem Partner-Experiment CMS nach dem Ursprung der Masse, einem neuen Spektrum von Teilchen (der Supersymmetrie) suchen und analysieren, ob der Raum bei kleinsten Abständen neue Dimensionen aufweist.

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