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Auszeichnung Hermann-Staudinger-Preis für Graphen-Polymerchemie

| Redakteur: Doris Popp

Am 11. September 2016 wird Professor Dr. Drs. h.c. Klaus Müllen, Max-Planck-Institut für Polymerforschung, Mainz, mit dem Hermann-Staudinger-Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) ausgezeichnet.

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Professor Dr. Drs. h.c. Klaus Müllen vom Max-Planck-Institut für Polymerforschung erhält den Hermann-Staudinger-Preis.
Professor Dr. Drs. h.c. Klaus Müllen vom Max-Planck-Institut für Polymerforschung erhält den Hermann-Staudinger-Preis.
(Bild: GDch )

Die Ehrung erfolgt anlässlich der international ausgerichteten Tagung der GDCh-Fachgruppe Makromolekulare Chemie vom 11. bis 13. September in Halle/Saale. Die Tagung unter dem Motto „Polymere: von der Struktur zur Funktion“ ist thematisch fokussiert auf die molekulare Organisation innerhalb der Polymere, nämlich die funktionale Selbstassemblierung. Die ersten Vortragenden sind Klaus Müllen und die beiden Reimund-Stadler-Preisträger 2016, die Nachwuchswissenschaftler Dr. Michael Sommer, Freiburg, und Dr. Frederik Roman Wurm, Mainz.

Müllen (69), seit 1989 Direktor am MPI für Polymerforschung, hat in seinem Geburtsort Köln Chemie studiert, an der Universität Basel promoviert, sich an der ETH Zürich habilitiert und gelangte über Professuren an den Universitäten Köln und Mainz ans dortige MPI für Polymerforschung. Neben seinen beiden Ehrendoktoraten führten ihn Gast- und Ehrenprofessuren u.a. nach Osaka, Shanghai, Jerusalem, Leuven, Cambridge, Rennes, St. Louis, Changchun, Gainesville, Montreal, Evanston, Calgary, Bordeaux, Beijing, Pittsburgh, Marseille, Shanghai und Singapur. Zu den weit über 20 weiteren Auszeichnungen zählen der Max-Planck-Forschungspreis (1993), der Philip-Morris-Forschungspreis (1997), der ACS Award in Polymer Science (2011) und die Adolf-von-Baeyer-Denkmünze der GDCh (2013). Den Hermann-Staudinger-Preis der GDCh erhält Müllen in Anerkennung seiner richtungsweisenden Arbeiten zur Synthese von unkonventionellen polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen und 2D-Makromolekülen für elektronische Bauelemente sowie in Würdigung seines herausragenden persönlichen Engagements für das Fachgebiet der Makromolekularen Chemie.

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