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Bayer Crop Science

Hohe Investitionen in die Pflanzenforschung

| Redakteur: Marc Platthaus

Biologika bieten Landwirten neue Möglichkeiten, um die Qualitätsanforderungen der Lebensmittel-Wertschöpfungskette zu erfüllen.
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Biologika bieten Landwirten neue Möglichkeiten, um die Qualitätsanforderungen der Lebensmittel-Wertschöpfungskette zu erfüllen. (Bild: Bayer Crop Science)

Bayer Crop Science plant in den kommenden beiden Jahren in den USA hohe Investitionen in die Forschung und Entwicklung von verbessertem Saatgut und innovativen Pflanzenschutzmitteln. Umgerechnet rund 700 Millionen Euro will das Unternehmen u.a. in seinen F&E-Standort im kalifornischen West Sacramento investieren. Welche anderen Projekte von dem Programm profitieren, lesen Sie in unserer Aufstellung.

Monheim, West Sacramento/USA – Bayer Crop Science rechnet mit einer langfristig positiven Marktentwicklung in Nordamerika und will erhebliche Ressourcen in weiteres Wachstum investieren. „Die langfristige Nachfrage nach verbessertem Saatgut und innovativen Pflanzenschutzmitteln steigt“, sagte Liam Condon, Vorstandsvorsitzender von Bayer Crop Science, bei der Einweihung des neuen integrierten Forschungs- und Entwicklungsstandortes im kalifornischen West Sacramento.

„Wir investieren verstärkt in unsere Infrastruktur für Forschung und Entwicklung wie in Labore, Gewächshäuser und Zuchtstationen sowie in neue Produktionskapazitäten und Anlagen zur Saatgutaufbereitung“, erklärte Condon und betonte zugleich, dass das Unternehmen schneller als der US-Markt wachsen wolle.

Bayer Crop Science plant im Zeitraum 2013 bis 2016 Investitionsausgaben von nahezu einer Milliarde US-Dollar (rund 700 Millionen Euro) in den USA, vor allem um die Forschung und Entwicklung sowie die Produktion seiner wichtigsten Markenprodukte im Pflanzenschutz auszubauen. Die Vorhaben in den USA sind Teil des weltweiten Investitionsprogramms, das Bayer Crop Science im vergangenen Jahr angekündigt hatte und das Gesamtausgaben für den Zeitraum 2013 bis 2016 von rund 2,4 Milliarden Euro vorsieht.

Konsolidierung und Ausbau der F&E-Organisation ist Schlüssel zum Erfolg

Um die Forschungs- und Entwicklungskompetenz des Unternehmens noch besser nutzen zu können, soll die globale F&E-Organisation sowohl konsolidiert als auch ausgebaut werden. „Unser integrierter Standort in West Sacramento bringt unsere Innovationsaktivitäten in den Bereichen Gemüsesaatgut und biologischer Pflanzenschutz einen erheblichen Schritt weiter“, erklärte Dr. Adrian Percy, Leiter der Forschung und Entwicklung bei Bayer Crop Science. „Die Investition in diesen modernen Standort schafft für unsere Wissenschaftler und Experten optimale Bedingungen für die Suche nach Lösungen, die Landwirte in den USA und weltweit brauchen, um nachhaltig hochwertige Lebensmittel zu produzieren.“

Der neue Standort in West Sacramento, der Bayer Crop Science gleichzeitig als Zentrale für das Geschäft mit biologischen Pflanzenschutzlösungen dient, bietet Platz für bis zu 300 Mitarbeiter. Die Einrichtung, für die rund 80 Millionen US-Dollar investiert wurden, befindet sich auf einem vier Hektar großen Grundstück und besteht aus einem Gebäude mit gut 10.000 Quadratmeter Fläche sowie einer 3250 Quadratmeter großen Pilotanlage, die die Forschung und Entwicklung biologischer Pflanzenschutzmittel unterstützen soll. Zum Objekt gehören außerdem Forschungsgebäude für Gemüsesaatgut sowie ein Gewächshaus und Freifläche für weitere Gewächshäuser in unmittelbarer Nähe.

Weiterer Ausbau der Produktionskapazitäten in den USA

Ergänzend zum Ausbau des F&E-Netzwerkes in den USA investiert Bayer Crop Science erheblich in die Produktionskapazitäten seiner Pflanzenschutzmittel.

„Neben der Kapazitätserweiterung an unseren Standorten in Muskegon, Michigan, und Kansas City, Missouri, wird insbesondere der Bau unserer neuen Anlage in Mobile, Alabama, wo das Herbizid Liberty produziert wird, wesentlich zu unseren Wachstumsplänen beitragen“, betonte Condon. Die erhöhte Liberty-Produktion werde den US-Landwirten helfen, Unkrautresistenzen zu bekämpfen, die ein großes Problem für sie seien, heißt es in einer Pressemeldung.

„Das größte Einzelinvestment in den USA ist der geplante Ausbau der Produktionskapazität für das Herbizid Liberty. Das ist ein wichtiges Signal für den Markt, denn Liberty ist das einzige nicht selektive Herbizid, das glyphosatresistente Unkräuter bekämpft“, ergänzte Jim Blome, CEO von Bayer Crop Science LP und Leiter Pflanzenschutz für Nordamerika. „Zwei Drittel unserer geplanten Investitionen in den USA zwischen 2013 und 2016 dienen dazu, unsere Produktionskapazitäten zu erweitern. Dazu zählen auch Maßnahmen, mit denen wir unsere Lieferkette weiter optimieren, um unsere Flexibilität zu erhöhen und weiter wachsen zu können.“

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