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Auszeichnung Huber Kältemaschinenbau ist „Innovator des Jahres“

| Redakteur: Doris Popp

Zum 24. Mal wurden die Innovationsführer des deutschen Mittelstands mit dem Top-100-Siegel ausgezeichnet. Die Peter Huber Kältemaschinenbau AG aus Offenburg schaffte in seiner Größenklasse (Unternehmen über 200 Mitarbeiter) den Sprung auf Platz 1.

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Die Peter Huber Kältemaschinenbau AG aus Offenburg wurde mit dem Top-100-Siegel ausgezeichnet.
Die Peter Huber Kältemaschinenbau AG aus Offenburg wurde mit dem Top-100-Siegel ausgezeichnet.
(Bild: KD BUSCH.COM)

Essen – Der Mentor des Top-100-Wettbewerbs, der Wissenschaftsjournalist und TV-Moderator Ranga Yogeshwar, ehrte das Unternehmen im Rahmen der Preisverleihung beim 4. Deutschen Mittelstands-Summit am 23. Juni 2017 in Essen.

Klar strukturierte Innovationsprozesse, ein fruchtbares Innovationsklima und überdurchschnittliche Innovationserfolge zeichnen die Top-100-Unternehmen aus. Auch die enge Zusammenarbeit mit externen Partnern und Kunden gehört bei ihnen zum Tagesgeschäft. In diesem ohnehin sehr anspruchsvollen Umfeld setzte sich Peter Huber Kältemaschinenbau AG mit besonderen Qualitäten an die Spitze.

In der Begründung der Jury heißt es: „Die Peter Huber Kältemaschinenbau AG entwickelt und produziert hochpräzise Temperiersysteme, die z.B. für Stresstests an mechanischen oder elektronischen Bauteilen sowie für Materialprüfungen eingesetzt werden. Das Offenburger Unternehmen hat sich dabei als weltweiter Technologieführer etabliert. So ist es ihm mit einer Kombination aus Thermodynamik und Mikroelektronik gelungen, die weltweit kleinsten und präzisesten Kältethermostate zu entwickeln.“

Huber setzt dabei in vorbildlicher Weise auf Kooperationen und erschließt dadurch kontinuierlich neue Anwendungsgebiete. Entsprechend beeindruckend sind die Innovationserfolge des 1968 gegründeten Unternehmens: Rund 90 Prozent seines Umsatzes erzielt der „Innovator des Jahres“ der Größenklasse C mit Marktneuheiten und innovativen Verbesserungen. Der Vorstandsvorsitzende Daniel Huber bringt die Strategie der permanenten Innovation dabei wie folgt auf den Punkt: „Wir wollen nicht die Größten sein, sondern die Besten“. Bereits 2012 wurde Peter Huber Kältemaschinenbau dafür mit dem Titel „Innovator des Jahres“ geehrt, damals noch in der Größenklasse B.

Die Top-100-Jury überzeugte auch die Art und Weise, in der das Top-Management systematisch für ein fruchtbares Innovations- und Arbeitsklima für die 270 Beschäftigten sorgt. Bemerkenswerterweise ist der Begriff „Klima“ hier auch wörtlich zu nehmen: Obwohl die Fassade des Firmengebäudes beinahe zur Hälfte aus Glas besteht, beträgt der Wärmebedarf für die ca. 40 000 Kubikmeter Raum lediglich 90 kW. Peter Huber wendete sein Know-how aus dem Bau von Temperiersystemen auf die Gebäudetechnik an.

„Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Peter Huber Kältemaschinenbau AG insbesondere aufgrund ihrer ausgeprägten Unternehmens- und Innovationskultur beeindruckende Innovationserfolge verzeichnet. Dabei gelingt in beeindruckender Weise, das Spannungsverhältnis zwischen Offenheit und Flexibilität sowie notwendigen klaren Strukturen zu managen“, so das Urteil der Jury.

Der Innovationsforscher Prof. Dr. Nikolaus Franke vom Institut für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien und sein Team haben als wissenschaftliche Leiter von TOP 100 im Auftrag von compamedia 414 Bewerbungen gesichtet. Rund 100 Parameter in fünf Bewertungskategorien untersuchten sie. 305 Unternehmen schafften es ins Finale. 262 von ihnen erhalten das Top-100-Siegel (max. 100 pro Größenklasse). In jeder der drei Größenklassen kamen die ersten drei in die Sonderausscheidung um Platz 1. Sie wurden von der wissenschaftlichen Leitung besucht, die vor Ort recherchierte. Anhand aller Informationen entschied die Top-100-Jury über die Gruppensieger, die „Innovatoren des Jahres“.

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