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Responsible-Care-Wettbewerb Ideen zur Nachhaltigkeit in Aus- und Weiterbildung ausgezeichnet

Redakteur: Doris Popp

Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) hat drei Unternehmen auf Bundesebene für herausragende Projekte zur Nachhaltigkeit in der Aus- und Weiterbildung prämiert.

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Preisverleihung beim Responsible-Care-Wettberb 2013: (von links jeweils die Person mit Urkunde) Dieter Schnepel, Werkleiter Dow Deutschland Anlagengesellschaft mbH, Werk Stade, und Vorstandsmitglied des VCI-Landesverbandes Nord (2. Preis); Holger Wesling, Ausbilder der Solvay Chemicals GmbH, Rheinberg (3. Preis); Thomas Pietrek, Projektleiter bei Evonik Industries AG, Rheinfelden (1. Preis).
Preisverleihung beim Responsible-Care-Wettberb 2013: (von links jeweils die Person mit Urkunde) Dieter Schnepel, Werkleiter Dow Deutschland Anlagengesellschaft mbH, Werk Stade, und Vorstandsmitglied des VCI-Landesverbandes Nord (2. Preis); Holger Wesling, Ausbilder der Solvay Chemicals GmbH, Rheinberg (3. Preis); Thomas Pietrek, Projektleiter bei Evonik Industries AG, Rheinfelden (1. Preis).
(Bild: Marc Darchinger, VCI)

Frankfurt a.M. – Der VCI hatte den diesjährigen Responsible-Care-Wettbewerb unter dem Motto „Wir haben gute Ideen zur Aus- und Weiterbildung für Umweltschutz und Nachhaltigkeit“ ausgeschrieben. Der Wettbewerb ist ein Beitrag zu „Chemie hoch drei“, der Nachhaltigkeitsinitiative der deutschen Chemiebranche. „Es ging bei unserem Wettbewerbsthema nicht nur um den Einsatz für Nachhaltigkeit, sondern auch um die Einbeziehung der Belegschaft über alle Generationen. Außerdem sollten die Projekte auch als Vorbild für unsere Mitgliedsunternehmen dienen. Auf unsere drei Bundessieger trifft dies zu“, sagte VCI-Präsident Dr. Karl-Ludwig Kley anlässlich der Preisverleihung im Rahmen der Mitgliederversammlung in Berlin.

Mit dem ersten Platz ausgezeichnet wurde Evonik Industries AG, Rheinfelden, für ihr Projekt „Walk the Future – ein Umweltschutz- und Nachhaltigkeitsparcours für Auszubildende“. In berufsübergreifenden Gruppen lösen Auszubildende Aufgaben zu Umweltschutz und Nachhaltigkeit – und zwar mit modernen Mitteln wie der elektronischen Schnitzeljagd, dem sogenannten Geo-Caching. Auf einem öffentlichen Marktplatz für Nachhaltigkeit stellen die Auszubildenden ihre Erkenntnisse vor. Ein positiver Nebeneffekt der öffentlichen Darstellung der Projekt-Erkenntnisse ist die Werbung für Berufe in der chemischen Industrie.

Den zweiten Platz erreichte das Projekt „Die professionelle Handhabung von Dichtungen – der Schlüssel zu weniger Umweltbelastungen“ der Dow Deutschland Anlagengesellschaft mbH, Werk Stade. Die Montage von Flanschen wird in diesem Projekt systematisch aufgegriffen und als Trainingsprogramm für Mitarbeiter und für Fremdfirmen umgesetzt. Dem Massenartikel „Dichtung“ wird mit dem Projekt so viel Aufmerksamkeit geschenkt, das sich der unerwünschte Austritt von Flüssigkeiten und damit potenzielle Umweltbelastungen stark reduzieren lassen. Die Statistik ist ein Indiz für den Erfolg: einen signifikanten Rückgang von Leckagen.

Der dritte Platz ging an das Projekt „Verantwortungsvoller Umgang mit Betriebsmitteln – die Druckluft-Detektive“ des Rheinberger Solvay-Werks. In diesem Projekt spüren auszubildende Mechatroniker und Elektroniker mit Prüfgeräten Undichtigkeiten im Druckluftnetz auf und sorgen für Abdichtung. Ihre Erkenntnisse präsentieren sie anderen Auszubildenden und Mitarbeitern der Betriebe. Sie werben so für einen verantwortlichen Umgang mit dem Betriebsmittel Druckluft.

Über die Preisvergabe entschied eine unabhängige Jury. Sie bestand aus: Egbert Biermann, Mitglied des IG-BCE-Hauptvorstands, Bereich Organisation, Arbeitsmarkt, Umwelt; Henning Krumrey, Stellvertretender Chefredakteur der „Wirtschaftswoche“; Ministerialdirektor Werner Ressing, Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie; Dr. Gerd Romanowski, Geschäftsführer Wissenschaft, Technik und Umwelt im VCI; Professor Dr. Ferdi Schüth, Direktor Max-Planck-Institut für Kohlenforschung; VCI-Hauptgeschäftsführer Dr. Utz Tillmann; Ministerialdirektor Dr. Helge Wendenburg, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

„Responsible Care“ ist eine internationale Initiative der chemischen Industrie. Sie hat zum Ziel, die Bedingungen für den Schutz von Gesundheit und Umwelt sowie für die Sicherheit von Mitarbeitern und Nachbarschaft ständig zu verbessern – unabhängig von gesetzlichen Vorgaben.

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