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ACHEMA 2012-Trendbericht Verpackungstechnik

Im Namen des Namens - Schutz von Produkten und Konsumenten durch eindeutige Kennzeichnung

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...wie die European Article Number (EAN) und der Universal Product Code (UPC) in der ISO/IEC 15420 weltweit genormt und somit international eindeutig zuzuordnen. Neben den Handelsstrichcodes gibt es weitere genormte Barcodes wie den Code39, der in der Industrie weit verbreitet ist, und den 2/5 Interleaved, bei dem auf kleinem Raum viele Ziffern erscheinen; dies bedeutet eine hohe Informationsdichte.

Matrixcodes mit höherer Informationsdichte

Eine noch höhere Informationsdichte haben 2D-Codes. Die Informationen werden dabei mithilfe von gestapelten Strichcodes (Stacked Barcodes), einer rechteckig angeordneten Matrix aus einzelnen Punkten (z. B. wie in QR-Codes) oder barcodeähnlichen Kreisen (z. B. bei Shot-Codes) verschlüsselt. Insbesondere die Matrix-Codes haben sich weltweit etabliert und lassen sich mit einer CCD-Kamera scannen. Trotzdem gibt es auch bei den Matrix-Codes noch keine einheitliche Form: Beispielsweise sind die Quick-Response-Codes (QR-Codes) in Japan weit verbreitet, während DataMatrix-Codes nach der internationalen Norm ISO/IEC 16022 in Europa und den USA am häufigsten genutzt werden.

Auch herstellereigene Versionen wie der MaxiCode von UPS sind nicht selten. Die Matrixcodes sind jedoch weitaus weniger variantenreich als Barcodes und eignen sich daher und aufgrund ihrer höheren Informationsdichte besser für eine international einheitliche und eindeutig rückverfolgbare Kennzeichnung von Produkten. Jede Art von gedruckten Codes, ob Barcodes oder 2D-Codes, lässt sich auch in Form von unsichtbarer Tinte auf ein Produkt oder seine Verpackung aufbringen, um einen zusätzlichen Sicherheitsaspekt zu generieren.

RFID-Tags benötigen keinen Sichtkontakt

RFID (Radio-Frequency Identification) ist die Kennzeichnung mithilfe von Transpondern. Diese lassen sich mittels spezieller Lesegeräte auslesen und je nach Bauart auch wieder beschreiben. Die Transponder können mittlerweile mithilfe von Druckverfahren hergestellt werden und sind deutlich kostengünstiger als noch vor einigen Jahren – verglichen mit einfachen Barcodes oder 2D-Codes jedoch immer noch recht teuer. Auch das Equipment, das zum Auslesen der Informationen nötig ist, ist in der Regel kostspieliger als beispielsweise ein Barcodescanner.

Die Tags bestehen aus einem Mikrochip, einer Antenne und einem Träger bzw. einem Gehäuse und in Abhängigkeit von der Bauart zusätzlich einer Energiequelle. Moderne RFID-Tags können ihre Informationen verschlüsselt an das Lesegerät senden, um zusätzliche Sicherheit gegen Produktfälschung zu gewinnen. Zum Auslesen der Daten...

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