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Schülerlabor In der Kieler Forschungswerkstatt macht Lernen Spaß

Redakteur: Doris Popp

Die Kieler Forschungswerkstatt, ein neues Schülerlabor für alle Jahrgangsstufen, macht ab sofort Lust auf Naturwissenschaften und Technik. Schulklassen können hier unter fachkundiger Anleitung experimentieren und lernen.

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Ziel der Kieler Forschungswerkstatt ist es, bestehende und neue Bildungsangebote zu vernetzen und an einem zentralen Ort mit Laboren und kreativen Lernorten zu bündeln.
Ziel der Kieler Forschungswerkstatt ist es, bestehende und neue Bildungsangebote zu vernetzen und an einem zentralen Ort mit Laboren und kreativen Lernorten zu bündeln.
(Copyright: Future Ocean, Foto: Anna ThielischBild: Future Ocean, Anna Thielisc)

Kiel – Die Bildungseinrichtung wurde am 5. Oktober, in den Räumen des Botanischen Gartens an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) durch den schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Torsten Albig eröffnet. Auch Lehrkräfte und Lehramtsstudierende werden in der Kieler Forschungswerkstatt aus- und weitergebildet.

Die Kieler Forschungswerkstatt setzt bewusst auch auf frühe Bildung in den naturwissenschaftlichen Fächern. Neben der systematischen Förderung von Schülerinnen und Schülern der Mittel- und Oberstufe soll bereits Grundschülern der Spaß an Forschung vermittelt werden. Dazu werden Labor- und Lernräume benötigt, die es in Schulen nicht immer mit der jeweils geeigneten Ausstattung gibt.

Wie können Algen zur alternativen Energienutzung beitragen? Wie salzig ist die Ostsee? Und was bewirken Nanoteilchen? Das sind nur einige der Fragen, die in den thematisch eingerichteten Räumen, dem denk:labor, ozean:labor, klick!.labor oder dem energie:labor, beantwortet werden. Die Angebote werden gemeinsam durch Wissenschaftler und Lehrkräfte entwickelt. Das Programm des Schülerlabors richtet sich sowohl an ganze Klassen wie auch an einzelne interessierte Schüler, die an naturwissenschaftlichen Themen, beispielsweise für ihre Jahresarbeiten, forschen wollen. Experimente, Versuche im Labor und Blicke durch hochauflösende Rasterkraftmikroskope gehören ebenso zum Angebot wie Bestimmungskurse in der Biologie oder Versuche zu erneuerbaren Energien.

Ziel der Kieler Forschungswerkstatt ist es – im Rahmen eines landesweiten Gesamtkonzeptes – bestehende und neue Bildungsangebote zu vernetzen und an einem zentralen Ort mit Laboren und kreativen Lernorten zu bündeln. Die Angebote reichen schon jetzt von den Meereswissenschaften über die Chemie, Physik bis hin zu den Themen Energie und Botanik und lehnen sich eng an die Forschungscluster der Christian-Albrechts-Universität (CAU) wie dem „Ozean der Zukunft“ oder „Entzündung an Grenzflächen“, die Sonderforschungsbereiche und an andere Forschungsprojekte oder Studiengänge der Kieler Hochschulen an. Dabei soll die Breiten- und Spitzenförderung ebenso unterstützt werden wie die Lehreraus- und Weiterbildung und die Kommunikation zwischen Wissenschaft und Gesellschaft.

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