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LABORPRAXIS-Newsticker

Mainz will Campus für Biotechnologie anschaulich machen

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12. Mai

München (dpa) 8:15 Uhr – Laborspezialist Synlab erhöht Umsatzziel für 2022

Der Laborspezialist Synlab hat im ersten Quartal wegen einer weiter hohen Nachfrage unter anderem nach Covid-19-Tests sein Umsatzziel für 2022 erhöht. Synlab rechne nun im laufenden Jahr mit Erlösen von rund 3,1 Milliarden Euro, wie das im SDax gelistete Unternehmen am Donnerstag in München mitteilte. Zuvor hatten die Münchener rund drei Milliarden im Visier nach 3,76 Milliarden Euro im Vorjahr.

Auch für die Marge wird das Unternehmen etwas optimistischer. Vom Umsatz sollen nun mindestens 24 Prozent und damit ein Prozentpunkt mehr als bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen hängen bleiben. Maximal rechnet Synlab weiterhin mit einer bereinigten Ebitda-Marge von 25 Prozent. 2021 waren vom Umsatz noch 32,1 Prozent als bereinigtes Ebitda hängen geblieben.

Im ersten Quartal legten die Erlöse im Jahresvergleich um 13,1 Prozent auf 1,06 Milliarden Euro zu. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg um 10,1 Prozent auf 356,9 Millionen Euro. Die entsprechende Marge betrug 33,6 Prozent.

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Darmstadt (dpa) 7:21 Uhr – Merck wächst auch zum Jahresauftakt und verdient mehr

Der Pharma- und Chemiekonzern Merck KGaA kann sich trotz des zunehmenden ökonomischen Gegenwinds weiterhin auf seine wichtigsten Wachstumstreiber verlassen. Das Laborgeschäft verzeichnete zum Jahresauftakt erneut ein Rekordquartal, und auch in der Pharmasparte und im Geschäft mit der Halbleiterindustrie wuchsen die Erlöse. Der Konzernumsatz stieg somit von Januar bis März im Vergleich zum Vorjahr um rund zwölf Prozent auf knapp 5,2 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern am Donnerstag in Darmstadt mitteilte. Ein Teil davon war positiven Währungseffekten geschuldet, diese herausgerechnet betrug das Plus aus eigener Kraft noch knapp acht Prozent.

Merck sei «vielversprechend» in das Jahr gestartet, sagte Konzernchefin Belen Garijo laut Mitteilung anlässlich der Zahlenvorlage. Sie nannte erstmals konkrete Ziele für 2022. So soll der Umsatz auf 21,6 bis 22,8 Milliarden Euro wachsen, nach 19,7 Milliarden Euro im vergangenen Jahr. Für das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (bereinigtes Ebitda) rechnet der Vorstand mit einem Anstieg auf 6,6 bis 7,1 (Vorjahr: 6,1) Milliarden Euro.

Im ersten Quartal war das bereinigte Betriebsergebnis um knapp acht Prozent auf 1,6 Milliarden Euro geklettert. Unter dem Strich verdiente Merck nach Steuern mit 884 Millionen Euro rund 18 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit traf der Konzern die Erwartungen am Markt.

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