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Infrastrukturdienstleistungen Industriepark Wolfgang ist gut unterwegs

| Redakteur: Jörg Kempf

Die Industriepark Wolfgang GmbH (IPW GmbH) bietet ihre Infrastrukturdienstleistungen jetzt innerhalb des neu etablierten Evonik-Geschäftsbereichs Site Services an. Unter dessen Dach sind die Dienstleistungen an acht großen deutschen Chemiestandorten von Evonik Industries gebündelt, weitere Standorte sollen im Laufe des Jahres hinzu kommen.

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Der neue Standortleiter des Industrieparks Wolfgang, Dr. Gerhard Haubrich, und der neue Geschäftsführer der Betreibergesellschaft Industriepark Wolfgang GmbH, Dr. Franz Merath, erläuterten Konzept und Perspektiven. (Bild: Industriepark Wolfgang)
Der neue Standortleiter des Industrieparks Wolfgang, Dr. Gerhard Haubrich, und der neue Geschäftsführer der Betreibergesellschaft Industriepark Wolfgang GmbH, Dr. Franz Merath, erläuterten Konzept und Perspektiven. (Bild: Industriepark Wolfgang)

Hanau – Ziel sei es, die standortübergreifende Zusammenarbeit zu intensivieren und zu expandieren, erläuterte der neue Geschäftsführer von IPW, Dr. Franz Merath am 15. Februar vor der Presse in Hanau. In Personalunion verantwortet Merath innerhalb des Geschäftsbereichs Site Services das Geschäftsgebiet Logistik. Er ist damit für die deutschlandweite Steuerung der Logistikgeschäfte des Industriedienstleisters von Evonik verantwortlich.

Den Industriepark Wolfgang sieht Merath grundsätzlich für künftiges Wachstum gut aufgestellt: „Die Firmen im Park mit den Geschäften von Evonik an der Spitze sind bei den Megatrends unserer Zeit wie Ressourceneffizienz, Gesundheit und Ernährung sowie der Globalisierung von Technologien international führend. Im Wettbewerb sind wir dank forschungsintensiver Produktion, Innovationskultur und effizienter Strukturen so positioniert, dass wir als Standortdienstleister sehr optimistisch in die Zukunft sehen.“

Von der standortübergreifenden Zusammenarbeit innerhalb des Evonik-Konzerns erwartet Merath Synergieeffekte: „Wir werden von guten Prozessen anderer Standorte lernen, einheitliche Standards erarbeiten und Projekte besser stemmen.“ Denkbar sei zum Beispiel, Präventionskonzepte der Hanauer Arbeitsmedizin und Sicherheit anderen Standorten zugänglich zu machen und das Knowhow auch über Hanau-Wolfgang hinaus anzubieten. Das Servicezentrum Technik führe bereits hoch spezialisierte Kalibrierleistungen am Evonik-Standort Marl aus. Ressourcen könnten in der neuen Struktur noch besser ausgeschöpft werden als bisher. Damit trage sie langfristig zur Sicherung der Arbeitsplätze auch am Standort Hanau bei.

Gemeinsam geht’s noch besser

Von dem Verbund der Site Services profitieren IPW-Kunden in Form eines dichteren Servicenetzes plus eines erweiterten Produktportfolios. Auf dieser Basis plant IPW Wachstum innerhalb wie außerhalb des Industrieparks Wolfgang.

Die ersten Erfolge fährt sie bereits ein: Das Servicezentrum Technik setzte sich in Ausschreibungen für zwei Großaufträge des Evonik-Geschäftsbereichs Health & Nutrition zum Bau von Komponenten für Blausäureanlagen in Belgien und Deutschland durch. Zudem hat die Materialtechnikgruppe Umicore ihr Gebäudemanagement in Wolfgang an IPW abgegeben.

Für Evonik wie für die international tätigen Unternehmen Umicore und DeguDent ist der Industriepark Wolfgang das wichtigste Kompetenzzentrum für Forschung, Entwicklung und Anwendungstechnik weltweit. Die Unternehmen beschäftigen sich unter anderem mit der Synthese von Pharmawirkstoffen und essenziellen Aminosäuren, der Entwicklung von Photovoltaiksystemen und Brennstoffzellen, DeguDent ist auf Zahntechnik spezialisiert. Im zweitgrößten Industriepark Hessens arbeiten insgesamt rund 5000 Beschäftigte, davon etwa 1300 in Forschung und Entwicklung.

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