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Modellfahrzeugbau Innovationsschub beim Chemcar-Wettbewerb 2017

| Redakteur: Tobias Hüser

Beim Chemcar-Wettbewerb des VDI müssen Studierende mit Kreativität und verfahrenstechnischer Präzision überzeugen. Teams aller Hochschulen sind aufgerufen, Modellfahrzeuge zu bauen, die für Antrieb und Steuerung ausschließlich chemische Reaktionen nutzen. Studierende können noch bis zum 15. Mai innovative Konzepte einsenden.

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Ein neues Regelwerk erlaubt zwei Reaktionen beim Chemcar-Wettbewerb 2017.
Ein neues Regelwerk erlaubt zwei Reaktionen beim Chemcar-Wettbewerb 2017.
(Bild: VDI)

Frankfurt – Dieses Jahr wird der Chemcar-Wettbewerb 2017 beim Jahrestreffen der Processnet-Fachgemeinschaft Prozess-, Apparate- und Anlagenbau (PAAT) vom 20.11.2017 bis 21.11.2017 in Würzburg ausgetragen. Wenn die Teams die Expertenjury aus Industrievertretern mit ihren innovativen Konzepten einschließlich Sicherheitsanalyse überzeugt haben, geht es auf die Rennstrecke. Es genügt jedoch nicht, das schnellste Auto zu entwerfen und zu bauen. Gefragt ist Präzision, da eine kurz vor dem Rennen ausgeloste Distanz möglichst genau gefahren werden muss. Eine zusätzliche Anforderung ist, dass jedes Fahrzeug eine Ladung von bis zu 30 % seines Eigengewichts transportieren können muss.

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Das neue Regelwerk 2017 erlaubt erstmals auch die Verwendung einer zweiten Reaktion, mit der das Fahrzeug punktgenau abgebremst werden kann. Die Organisatoren und Juroren sind schon gespannt auf diesen Innovationsschub. Der Aspekt der Sicherheitsanalyse tritt dabei natürlich weiter in den Vordergrund. Zwei Experten der Firma Inburex Consulting betreuen die Teams und stellen sicher, dass die zwei Reaktionen im Wettbewerb sicher ablaufen werden. Das Team mit dem besten Ergebnis aus Konzept, Sicherheitsprüfung, Präsentation und Rennen gewinnt am Ende neben dem Chemcar-Pokal ein Preisgeld von 2.000 Euro. Dem zweit- und drittplatzierten Team winken noch 1.000 Euro bzw. 500 Euro Preisgeld.

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