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Ionenanalyse Ionenchromatographie über sechs Größenordnungen

| Redakteur: Dipl.-Chem. Marc Platthaus

Mit ein und demselben Systemaufbau und ohne zusätzliche Spülschritte lassen sich Proben analysieren, welche Analyten sowohl im Ultra-Spurenbereich wie auch in sehr hohen Konzentrationen enthalten.

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Durch eine neue Technologie ist jetzt die Ionenchromatographie über sechs Größenordnungen möglich. (Bild: Deutsche Metrohm)
Durch eine neue Technologie ist jetzt die Ionenchromatographie über sechs Größenordnungen möglich. (Bild: Deutsche Metrohm)

Durch eine neuen Technologie ist dies nun in der Ionenchromatographie möglich. Mipct-Me (Metrohm intelligent Preconcentration Technique with Matrix Elimination) spart nach Angaben von Metrohm Zeit, gewährleistet die Rückführbarkeit der Ergebnisse, lässt Verschleppungseffekte nicht zu und verbessert dadurch die Genauigkeit und Richtigkeit der Analysenergebnisse. Besonders die Kalibrierung im unteren ppb- und ppt-Bereich ist sehr anspruchsvoll, da sich Verschleppungen beim Umgang mit Standardlösungen in diesem Bereich kaum vermeiden lassen. Die manuelle Herstellung von Kalibrierstandards beginnt in aller Regel mit einem konzentrierten Multiionen-Standard, der entsprechend weiter verdünnt wird. Dieses Prozedur ist nicht nur zeitaufwändig, sondern auch fehleranfällig. Liegt zudem die Konzentration der Analyten außerhalb des kalibrierten Bereichs, muss die Probe aufkonzentriert oder verdünnt werden.

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