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Studie: Arbeitsmotivation Jeder vierte Deutsche will stolz auf seine Arbeit sein

| Redakteur: Tobias Hüser

Sie soll herausfordern, bestätigen, beseelen und ernähren: Kaum ein Bereich des Lebens muss so viele urmenschliche Bedürfnisse erfüllen wie der Beruf. Jeder vierte Deutsche will sich im Arbeitsalltag vor allem beweisen und stolz auf das Erreichte sein. Das zeigen Ergebnisse einer repräsentativen Online-Umfrage im Auftrag der Credit Plus Bank.

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(Bild: Credit Plus )

Stuttgart – Um seine beruflichen und sozialen Kompetenzen zu erweitern, würde laut der Umfrage jeder zweite Arbeitnehmer sogar einen Kredit für Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen aufnehmen. Bei der Wahl des künftigen Arbeitgebers sind vor allem ein gutes Betriebsklima und flexible Arbeitszeiten wichtig.

Jeder Zweite (55 %) sucht in seiner Tätigkeit nach mehr als nur dem Verdienst. Gefragt, was sie im Rahmen ihrer Arbeit oder Ausbildung am stärksten motiviert, suchen die meisten Befragten (24 %) vor allem die Herausforderung oder wollen Ergebnisse produzieren, auf die sie stolz sein können. Für 17 % spielt der Wunsch nach einem abwechslungsreichen Arbeitsalltag die entscheidende Rolle. An dritter Stelle der Nennungen steht das Bedürfnis, mit der Arbeit einen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten (14 %).

Für 27 % geht es nicht um Spaß oder Selbstverwirklichung, sondern rein ums Geld.

14 % der Arbeitnehmer sehen ihre Beschäftigung lediglich als Erwerbsquelle. 13 % der Befragten wollen mit dem Lohn ihren Lebensstandard steigern. Andere Menschen tragen relativ selten zur Arbeitsmotivation bei: 13 % genießen es, den Tag mit Kollegen zu verbringen und lediglich sechs Prozent der Arbeitnehmer motiviert Lob des Vorgesetzten.

„Weiche Faktoren“ bestimmen Arbeitsmotivation

Statt lobender Worte des Chefs motivieren die Rahmenbedingungen zum Arbeitseinsatz. Auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber achten künftige Mitarbeiter vor allem auf „weiche“ Faktoren: Für mehr als die Hälfte aller Befragten (55 %) ist vor allem das „gute Betriebsklima“ entscheidendes Einstiegskriterium. Für 45 % sind flexible Arbeitszeiten wichtig. Rund 34 % lassen sich dagegen von einer überdurchschnittlich guten Bezahlung in eine neue Anstellung locken. Ebenfalls wichtige Entscheidungskriterien sind neben anspruchsvollen Aufgaben und Aufstiegsmöglichkeiten die Unterstützung der Arbeitgeber bei Fort- und Weiterbildung.

Kredite für Fort- und Weiterbildung sind gefragt

Hier setzten viele Mitarbeiter auch auf Eigeninitiative. Um sich fachlich und persönlich fortzubilden oder weiter zu entwickeln, würden 53 % der Befragten einen Kredit aufnehmen. So hegen mittlerweile zwölf Prozent der Deutschen den Wunsch, einen Sprachkurs zu besuchen - im Jahr 2015 waren es nur zehn Prozent. Ebenso viele Befragte würden sich gern ihren Arbeitsaufenthalt im Ausland von ihrer Bank finanzieren lassen. Auch für ein individuelles Coaching, Sabbatical oder die Doktorarbeit käme ein Kredit in Frage.

Weitere Infos zu den Studienergebnissen finden Sie hier.

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