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Studie „Jobzufriedenheit 2016“

Jeder zweite Deutsche kurz vor dem Absprung in einen neuen Job

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Weiterbildung ist ein Muss

Neben Familienfreundlichkeit ist den Deutschen die Förderung ihrer Karriere wichtig. Ein Aspekt, der ebenfalls in vielen Firmen zu kurz kommt. Nur ein Drittel der Betriebe führt regelmäßig Personalgespräche durch oder bietet aktiv Weiterbildungen an. 22 Prozent der Deutschen haben die Möglichkeit, Bildungsurlaub zu nehmen oder werden für Weiterbildungen freigestellt. Auch eine regelmäßige Analyse des Mitarbeiterpotenzials findet nur in jedem fünften Unternehmen statt.

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„Der Dialog über Weiterentwicklung ist ein großer Motivationsfaktor, der leider häufig unterschätzt wird“, sagt Herwarth Brune, Deutschland-Chef der Manpower Group. „Dabei wiegen Motivation, Leistungsbereitschaft und Loyalität der Mitarbeiter den Aufwand und die Kosten für die Karriereförderung mehrfach auf.“

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Offen für die Digitalisierung

Die Digitalisierung der Arbeitswelt bereitet den Deutschen dagegen keine Sorgen. Mehr als jeder Dritte (36 Prozent) sieht darin vor allem Vorteile, etwa Zeitersparnis in der Kommunikation, praktische IT-Programme oder gute Online-Recherchemöglichkeiten, die das Arbeiten erleichtern. Ein weiteres Drittel der Arbeitnehmer ist der Meinung, dass sich durch die Digitalisierung Vor- und Nachteile die Waage halten. 19 Prozent geben an, dass die neuen Medien ihr berufliches Umfeld gar nicht verändern. Nachteile im Arbeitsalltag sieht weniger als jeder sechste Arbeitnehmer (14 Prozent).

„Die Offenheit der Mitarbeiter für digitale Arbeitserleichterungen sollten die Unternehmen nutzen, um sich für die Zukunft aufzustellen“, so Herwarth Brune.

Wertschätzung, Spaß und Arbeitsklima als Entscheidungsgrundlage

Die Wechselbereitschaft der Deutschen ist aufgrund der Unzufriedenheit groß: Fast die Hälfte der Arbeitnehmer ist bereit, in den nächsten zwölf Monaten ihren derzeitigen Job zu kündigen (44 Prozent). Die meisten geben an, einen Job mit höherem Gehalt zu suchen, wobei dieser Faktor im Vergleich zum Vorjahr an Bedeutung verloren hat. Gestiegen ist dagegen die Bedeutung von Wertschätzung der Leistungen, Spaß an der beruflichen Tätigkeit, einem insgesamt guten Arbeitsklima sowie einem guten Verhältnis mit dem direkten Vorgesetzten.

Über die Studie „Jobzufriedenheit 2016“

Die Studie „Jobzufriedenheit 2016“ basiert auf einer Online-Befragung unter 1.015 Deutschen ab 18 Jahren. Sie wurde im Auftrag der Manpower Group Deutschland im März 2016 vom Marktforschungsinstitut Toluna durchgeführt. Die Ergebnisse sind bevölkerungsrepräsentativ hochgerechnet.

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Über die Manpower Group:

Die Manpower Group ist weltweit führend in der Bereitstellung innovativer Lösungen und Dienstleistungen, mit denen Unternehmen in der sich verändernden Welt der Arbeit erfolgreich sein können. Unter dem Dach der Manpower Group agieren in Deutschland an 360 Standorten die Gesellschaften Manpower, Experis, Manpower Group Solutions, Proservia, Stegmann, Right Management und spezialisierte Einzelmarken der 7S Group.

Der Beitrag erschien zuerst auf dem Portal unserer Schwestermarke Marconomy.

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