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Nachwuchsförderung Junge Nachwuchsforscher wurden mit Heinz Maier-Leibnitz-Preisen ausgezeichnet

Redakteur: Olaf Spörkel

Sechs Nachwuchswissenschaftler wurden mit dem Heinz Maier-Leibnitz in Berlin ausgezeichnet. Die mit jeweils 16 000 Euro dotierten Preise zählen zu den wichtigsten Wissenschaftspreisen in Deutschland.

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Berlin – Gemeinsam mit Professor Dr. Matthias Kleiner, Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft, überreichte Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, die Auszeichnungen. Die Heinz Maier-Leibnitz-Preise werden seit 1977 jedes Jahr an exzellente junge Wissenschaftler aller Fachrichtungen vergeben. In diesem Jahr wurden ausgezeichnet:

  • Dr. Nicole Deitelhoff (Politikwissenschaften, Technische Universität Darmstadt)
  • Dr. André Fischer (Neurobiologie; Universität Göttingen)
  • Dr. Torsten Granzow (Werkstoffwissenschaften; Technische Universität Darmstadt)
  • Dr. Michael Huber (Diskrete Mathematik; Universität Tübingen)
  • Dr. Christine Silberhorn (Quantenoptik; Universität Erlangen-Nürnberg) sowie
  • Dr. Oliver Trapp (Analytische Chemie; Max-Planck-Institut für Kohleforschung; Mülheim/Ruhr).

Während der Veranstaltung bekräftigte Rachel den Einsatz von Bund, Ländern und Hochschulen für den wissenschaftlichen Nachwuchs.

Zu den Maßnahmen gehört unter anderem der Hochschulpakt, der zu einem Ausbau der Personalkapazitäten im Bereich des wissenschaftlichen Nachwuchses beitragen soll. Der im Februar 2008 erstmalig vorgelegte Bundesbericht zur Förderung des Wissenschaftlichen Nachwuchses benennt weitere Meilensteine für den wissenschaftlichen Nachwuchs: Der Pakt für Forschung und Innovation, der den großen Forschungs- und Wissenschaftsorganisationen bis 2010 einen jährlichen Mittelzuwachs von mindestens drei Prozent garantiert, sowie die Exzellenzinitiative, durch die insgesamt bisher 39 Graduiertenschulen mit jährlich jeweils rund einer Million Euro gefördert werden.

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