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Lebensmittel und Bedarfsgegenstände

Kinder als Konsumenten und Verbraucher besonders schützen

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Systeme zur Rückverfolgung in kleinen und mittleren Betrieben kontrolliert

In einem weiteren Programm des Bundesweiten Überwachungsplanes 2012 wurden die Systeme zur Rückverfolgung in kleinen und mittleren Betrieben kontrolliert. Lebensmittelunternehmer müssen sicherstellen, dass sie über Dokumente bzw. Daten verfügen, die es erlauben, dass nicht sichere Lebensmittel effizient vom Markt zurückgenommen werden können. Allerdings hatte beispielsweise die Rückverfolgung von Sprossen und Saaten bei der Aufklärung des EHEC-Ausbruchs 2011 gezeigt, dass besonders kleinere und mittlere Betriebe diese Anforderung nicht immer erfüllen. Bei der Kontrolle von 1165 Betrieben im Rahmen des BÜp fiel auf, dass bei der Dokumentation besonders nicht zertifizierte Betriebe Mängel aufwiesen (27 Prozent), während zertifizierte Betriebe deutlich besser abschnitten (14 Prozent). Dr. Viola Neuß: „Eine einwandfreie ’Rückverfolgbarkeit’ zu gewährleisten, ist das A und O eines erfolgreichen Krisenmanagements und effektiven Verbraucherschutzes. Die Ergebnisse zeigen, dass die Unternehmen hier schnell nachbessern müssen. Die Kontrollbehörden werden weiter an diesem Thema dranbleiben.“

Daten zur Lebensmittelüberwachung 2012

Die amtliche Lebensmittelüberwachung der Länder hat im Jahr 2012 insgesamt 881.406 Kontrollbesuche in 529.969 Betrieben durchgeführt. Bei 26 Prozent (rund 138.000 Betrieben) stellten die Kontrolleure Verstöße fest und leiteten entsprechende Maßnahmen ein. Von den 396.386 untersuchten Lebensmittelproben wurden 12 Prozent (48.513) beanstandet.

Weitere Zahlen zur Lebensmittelüberwachung 2012 finden Sie in der Hintergrundinformation „Daten zur Lebensmittelüberwachung 2012“ des BVL.

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