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Auszeichnung

Knauer erhält Sonderpreis für Social Responsibility

| Redakteur: Doris Popp

Julia Nickel, Alexandra Knauer und Dr. Doris Lienert (v.l.n.r.) bei der Übergabe des CSR-Sonderpreises.
Julia Nickel, Alexandra Knauer und Dr. Doris Lienert (v.l.n.r.) bei der Übergabe des CSR-Sonderpreises. (Bild: Knauer)

Knauer ist Preisträger der von der IHK Berlin und Handwerkskammer Berlin zum achten Mal vergebenen Franz-von-Mendelssohn-Medaille. Die IHK zeichnet damit besonders sozial engagierte Unternehmen aus, die ihren wirtschaftlichen Erfolg mit einem hohen sozialen Engagement in Einklang bringen.

Berlin – Die Medaille ist dem früheren Berliner Bankier und IHK-Präsidenten Franz von Mendelssohn (Amtszeit 1914 bis 1931) gewidmet, dessen Wirken für die Allgemeinheit beispielhaft war. Von ca. 50 Bewerbern wurden vier Unternehmen als Preisträger geehrt.

Bei der Preisverleihung am 27. August 2012 nahm Alexandra Knauer, Geschäftsführerin und Eigentümerin, die Auszeichnung entgegen: „Ich freue mich sehr über diesen Preis, der widerspiegelt, dass wir unsere Verantwortung gegenüber Gesellschaft und Umwelt sehr ernst nehmen und umsetzen. Wir konzentrieren uns nicht nur auf eine gute Tat, sondern wir engagieren uns aus Überzeugung auf sehr vielfältige Weise. Diese Haltung schätzen auch meine Mitarbeiter sehr, und sie unterstützen die Umsetzung vieler Ideen. Unser Aufwand im Verhältnis zur Unternehmensgröße ist ungewöhnlich hoch.“

Knauer ist nach eigenen Angaben die erste Firma der HPLC-Branche, die eine Ökobilanz für ausgewählte Produkte zusammen mit der Technischen Universität Berlin erstellt hat. Dabei wurden sämtliche Umweltwirkungen entlang des Produktlebensweges, von der Entnahme der Rohstoffe aus der Natur über die Fertigung, Nutzung bis zur Entsorgung, betrachtet. Für das Ultra-Hochleistungs-Flüssigkeits-Chromatografiesystem (UHPLC) der Serie PLATINblue wurde unter anderem festgestellt, dass es weltweit zu den stromsparendsten Systemen auf diesem Gebiet gehört.

Um eine solide Basis für die ökologische und ökonomische Effizienz im Unternehmen zu schaffen, hat Knauer in den letzten Jahren das firmeneigene Produktionsgebäude komplett modernisiert (Wärmedämmung, Fenster, Photovoltaikanlage, Außenbeschattung, Gründach). Dadurch konnte der Heizölbedarf um 50% reduziert werden.

Seit vielen Jahren engagiert sich Knauer für soziale Projekte. Jedes Jahr wird in Kooperation mit dem Caritasverband Berlin ein „Social Day“ organisiert. Für diesen Tag können sich die Mitarbeiter von der Arbeit freistellen lassen und sich in der Altenpflege oder im Umgang mit behinderten Menschen engagieren. Knauer bietet Schülern und Studenten Ferienjobs und Praktika an und beteiligt sich am deutschlandweiten Girls´ Day.

Um Schüler für Naturwissenschaften zu begeistern und bei ihnen den Spaß am Experimentieren zu wecken, wurde der Knauer Entdecker Klub (KEK) eingerichtet. Der KEK hat fünf Experimentierstationen, an denen Kinder Grundlagen der Chemie und Physik sowie Aspekte der Chromatografie erlernen.

Knauer hat im Rahmen eines CSR-Konzeptes familienfreundliche und soziale Rahmenbedingungen für die Arbeit geschaffen. So gibt es zum Beispiel einen großen obstreichen Garten mit Tischtennisplatte und Gartenmöbeln. Hier können sich die Mitarbeiter in den Pausen erholen und Feste feiern. Darüber hinaus gibt es einen für jüngere Kinder eingerichteten Raum mit Spielsachen und kindgerechten Möbeln. Flexible Arbeitszeiten unter Einhaltung einer Kernzeit, Gleitzeit und familienfreundliche Zeiten für Meetings sind hier eine Selbstverständlichkeit.

Weitere Besonderheiten sind: Kochevents (Mitarbeiter kochen leckere Gerichte für Mitarbeiter), Zuschuss für die Kinderbetreuung, betriebliche arbeitgeberfinanzierte Altersvorsorge, kostenlose Sportkurse im Firmengebäude, eine tägliche Aktivpause und die Mitarbeiter werden am Gewinn des Unternehmens beteiligt.

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