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Auszeichnung

Knauer erringt Kategoriesieg bei Top-100-Wettbewerb 2010

06.07.2010 | Redakteur: Doris Neukirchen

Lothar Späth (rechts) überreichte Geschäftsführer Dr. Alexander Bünz am 1. Juli 2010 das Gütesiegel „Top 100“ sowie die Trophäe für den Sieg in der Kategorie „Innovationsklima“.
Lothar Späth (rechts) überreichte Geschäftsführer Dr. Alexander Bünz am 1. Juli 2010 das Gütesiegel „Top 100“ sowie die Trophäe für den Sieg in der Kategorie „Innovationsklima“.

Top 100 zeichnet die innovativsten Unternehmen im deutschen Mittelstand aus. Dieses Jahr sicherte sich Knauer, Hersteller von hochentwickelten Labormessgeräten, den Sieg in der Kategorie Innovationsklima und Platz zwei in der Gesamt-Bewertung.

Berlin – Mentor Lothar Späth überreichte Dr. Alexander Bünz, Geschäftsführer der Wissenschaftliche Gerätebau Dr. Ing. Herbert Knauer, am 01. Juli 2010 in Rostock-Warnemünde das Gütesiegel „Top 100“ sowie die Trophäe für den Sieg in der Kategorie „Innovationsklima“. 104 Mitarbeiter fühlen sich in der Berliner Firma von dem fruchtbaren Innovationsklima inspiriert und bringen deshalb ständig neue Ideen ein. So macht jeder Mitarbeiter durchschnittlich zwölf Verbesserungsvorschläge pro Jahr, die zu 80 Prozent auch realisiert werden. Der Hersteller von Chromatographiegeräten lässt sich einiges einfallen, damit dies auch so bleibt. So hat das Top-Management um Geschäftsführer Dr. Alexander Bünz und Eigentümerin Alexandra Knauer Kommunikation und Kooperation als zentrale Erfolgsfaktoren für einen sprudelnden Ideenfluss identifiziert. Sie werden im Unternehmen auf ungewöhnliche Weise gelebt. Beispielsweise beim gemeinsamen Kochen. „Der Kerngedanke ist, dass wir nur dann erfolgreich und innovativ arbeiten können, wenn wir Zeit zum Entspannen geben und das Teamdenken fördern“, so Bünz.

Job-Rotation fördert Austausch und Zusammenarbeit

Auch im beruflichen Alltag wird auf Austausch und Zusammenarbeit gesetzt. Durch Job-Rotation erhalten die Mitarbeiter einen besseren Einblick in das Unternehmen, da sie tageweise in andere Abteilungen hineinschnuppern. Flache Hierarchien und eine Politik der offenen Türen fördern das Innovationsklima zusätzlich. „Gerade jungen Kollegen übertragen wir gerne Verantwortung, damit sie ihre Ideen gleich selbst vorantreiben können“, konkretisiert Bünz einen weiteren Ansatz im Unternehmen. Und schließlich wird gearbeitet getreu dem Motto: „Wo gehobelt wird, da fallen Späne“. Deshalb ist das gezielte Einfordern von zumindest einem großen Fehler Programm. Das gilt als Indiz für ständige Beweglichkeit und die Ambition, Neues zu versuchen. Mut zum Scheitern inklusive.

Gütesiegel für ein Jahr

Über mehrere Monate prüfte die Wirtschaftsuniversität Wien das Innovationsverhalten von insgesamt 248 mittelständischen Unternehmen in Deutschland. Die 100 Besten, darunter Knauer, tragen das Gütesiegel für ein Jahr. „Gute Ideen, die auf dem Markt ankommen, entstehen nicht von selbst. Daran arbeiten wir täglich hart. Dass unser Engagement jetzt belohnt wird, freut uns natürlich sehr und zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. In gewisser Weise zeigt das auch, dass uns auch in Zukunft unsere guten Einfälle nicht ausgehen werden“, sagt Knauer-Geschäftsführer Dr. Alexander Bünz.

Top-100-Firmen als Motor der deutschen Wirtschaft

Insgesamt 32 500 Mitarbeiter arbeiten bei den Top-Innovatoren deutschlandweit. Sie tüfteln und stehen Neuerungen angstfrei gegenüber. Denn ihre Arbeitgeber schaffen durch ein konsequentes Innovationsmanagement optimale Bedingungen für Kreativität und holen das Beste aus ihrer Belegschaft heraus. Das macht sie auch zu einem wesentlichen Motor der deutschen Wirtschaft: 2009 erwirtschafteten sie einen Gesamtumsatz von 11,1 Mrd. Euro. 42 der 100 Mittelständler, die das Gütesiegel 2010 tragen, sind national die Nummer eins ihrer Branche, 10 von ihnen sind Weltmarktführer. Dass sich Traditionsbewusstsein und Veränderungswille nicht ausschließen, zeigen 60 Familienunternehmen, die sich unter den diesjährigen „Top 100“ befinden. 86 der 100 Firmen sind in den vergangenen drei Jahren schneller gewachsen als der Branchendurchschnitt.

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