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Mikroskopiekamera

Kombiniert speziellen Farb- und Schwarzweiß-Chip

| Redakteur: Dr. Ilka Ottleben

Eine neue Mikroskopiekamera für Farbdokumentation und Fluoreszenzerkennung hat Olympus jetzt in den Markt eingeführt. Durch Kombination eines Farb-Chips und eines Schwarzweiß-Chips in einem Gehäuse eignet sich die DP80 laut Herstellerangaben sowohl für eine hoch aufgelöste Hellfeld-Darstellung als auch für eine empfindliche Photonen-Detektion.

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Die Mikroskopiekamera DP80 mit Dualsensor für hochwertige Farbbilder mit hoher Auflösung und gleichzeitig empfindlicher Detektion in zahlreichen Life-Science-Anwendungen.
Die Mikroskopiekamera DP80 mit Dualsensor für hochwertige Farbbilder mit hoher Auflösung und gleichzeitig empfindlicher Detektion in zahlreichen Life-Science-Anwendungen.
(Bild: Olympus)

Die Steuerungs-Software mit ihren vielseitigen Funktionen ermöglicht einen schnellen und automatischen Wechsel zwischen den Chips, ohne Wechseln der Kamera oder des Strahlengangs. Außerdem bietet die DP80 die Möglichkeit, Bilder von den beiden Sensoren mit sehr exakter Pixel-Pixel-Entsprechung zu überlagern. Damit ergeben sich interessante Möglichkeiten für die gleichzeitige Farb- und Fluoreszenzdarstellung. Diese Funktion gewährleistet Zuverlässigkeit im Forschungsumfeld und in klinischen Umgebungen, wenn beispielsweise histologische Färbung und Fluoreszenzfarbstoffe an ein und demselben Präparat kombiniert werden müssen, betont Olympus.

Die Mehrzweck-Kamera DP80 bietet die für Olympus charakteristischen sehr guten Darstellungseigenschaften für Farb- und Fluoreszenzmikroskopie-Anwendungen. Mit einer maximalen Auflösung von 12,5 Megapixeln produziert der Farbsensor detailreiche und scharfe Bilder. Komplexe Techniken, wie „Fine Detail Processing“ und die Echtzeit-Farbprofile von Olympus wurden direkt von der DP73 übernommen. Der Schwarzweiß-Sensor mit 1,4 Megapixeln wurde hingegen auf hochempfindliche Photonenedetektion optimiert und erfasst Emissionen aus einem breiten Farbstoffspektrum, von DAPI bis Cy-7. Belichtungszeiten bis 60 Sekunden ermöglichen die Darstellung sehr schwacher Signale, die typisch für empfindliche, lebende Objekte sind.

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