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Gentherapie Kooperation im Bereich der Gentherapie

| Redakteur: Dipl.-Chem. Marc Platthaus

Gentherapien gehören für Experten zu den wichtigsten Methoden, um in Zukunft genetisch induzierte Krankheiten zu behandeln. Das deutsche Unternehmen Cevec hat jetzt mit Généthon, einem französischen Spezialisten auf dem Gebiet der Gentherapie, ein Koopertationsabkommen unterzeichnet. Inhalt der Vereinbarung ist die Nutzung einer Cevec-Technologie zur Produktion lentiviraler Vektoren.

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Frank Ubags, Chief Executive Officer von Cevec Pharmaceuticals: „Généthon ist ein wichtiger Akteur mit viel Erfahrung in der Entwicklung von Gentherapien für seltene Krankheiten mit mehreren Produkten in der klinischen Entwicklung. Die Vereinbarung mit Généthon ist eine bedeutende Anerkennung unseres CAP-GT-Systems und stellt einen wichtigen Schritt in der Umsetzung unserer Unternehmensstrategie dar.“
Frank Ubags, Chief Executive Officer von Cevec Pharmaceuticals: „Généthon ist ein wichtiger Akteur mit viel Erfahrung in der Entwicklung von Gentherapien für seltene Krankheiten mit mehreren Produkten in der klinischen Entwicklung. Die Vereinbarung mit Généthon ist eine bedeutende Anerkennung unseres CAP-GT-Systems und stellt einen wichtigen Schritt in der Umsetzung unserer Unternehmensstrategie dar.“
(Bild: Cevec)

Köln– Cevec Pharmaceuticals, Hersteller von maßgeschneiderten rekombinanten Glykoproteinen und Gentherapie-Vektoren, gab im September die Unterzeichnung eines Kooperationsabkommens mit Généthon (Evry, Frankreich) zur Entwicklung und Vermarktung von Zelllinien (packaging cell lines) zur Produktion lentiviraler Vektoren basierend auf Cevecs unternehmenseigenen CAP-GT-Technologie bekannt.

Gemäß der Vereinbarung wird Cevec Généthon eine Lizenz zur Entwicklung von Zelllinien zur Produktion lentiviraler Vektoren basierend auf Cevecs CAP-GT-Technologie für die Nutzung mit Généthons Portfolio an Gentherapie-Produkten im Bereich seltener Krankheiten gewähren. Darüber hinaus wird Généthon ihren Partnern ihre Entwicklungs- und Produktionsexpertise zur Herstellung von CAP-GT-basierenden lentiviralen Vektoren anbieten. Cevec wird in dem Zusammenhang Généthons Partnern die dafür notwendigen Lizenzen für ihre CAP-GT-Technologie zur Verfügung stellen. Finanzielle Einzelheiten der Kooperation wurden nicht bekannt gegeben.

Gentherapien für seltene Krankheiten

„Généthon ist ein wichtiger Akteur mit viel Erfahrung in der Entwicklung von Gentherapien für seltene Krankheiten mit mehreren Produkten in der klinischen Entwicklung. Die Vereinbarung mit Généthon ist eine bedeutende Anerkennung unseres CAP-GT-Systems und stellt einen wichtigen Schritt in der Umsetzung unserer Strategie dar, unsere Plattform als die Technologie der Wahl für die kommerzielle Produktion von lentiviralen Vektoren für Gentherapie-Anwendungen zu positionieren“, kommentierte Frank Ubags, Chief Executive Officer von Cevec Pharmaceuticals. „Wir sehen ein zunehmendes Interesse an unserem einzigartigen System, da skalierbare Produktionskapazitäten für immer mehr Gentherapie-Programme benötigt werden.“

Mit ihren CAP-GT-Zelllinien bietet Cevec eine Plattform für die industrielle Herstellung von viralen Vektoren für Anwendungen in der Gentherapie. Gezüchtet in serumfreier Suspensionskultur, zeichnet sich CAP-GT durch herausragende Produktionseigenschaften und hohe Zelldichten aus, die im Vergleich zu adhärenten Zellkultursystemen, wie zum Beispiel HEK293, ein einfacheres Scale-up und reduzierte Produktionskosten ermöglichen, heißt es in einer Pressemitteilung.

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