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Kovalevskaja-Preis Kovalevskaja-Preis verliehen

Redakteur: Olaf Spörkel

Das BMBF und die Alexander von Humboldt-Stiftung haben in Berlin die Sofja Kovalevskaja-Preise an acht junge Spitzenforscher verliehen.

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Düsseldorf – Bundesforschungsministerin Dr. Annette Schavan und der Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung, Prof. Dr. Helmut Schwarz, haben in Berlin zum vierten Mal den mit jeweils bis zu 1,65 Millionen Euro dotierten und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gestifteten Sofja Kovalevskaja-Preis an junge Spitzenforscher aus dem Ausland vergeben. Die Preisträger sind zwischen 28 und 35 Jahren alt und werden an deutschen Gastinstituten eigene Forschungsgruppen aufbauen und dort mindestens fünf Jahre forschen. Neben sieben weiteren Preisträgern wurde auch Priv. Doz. Dr. Karl Sebastian Lang mit dem Sofja Kovalevskaja-Preis ausgezeichnet. Dr. Lang wird ab Dezember 2008 an der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie des Universitätsklinikums Düsseldorf ein eigenes Forschungsprojekt durchführen. Karl Sebastian Lang erforscht die Ursachen von Autoimmunreaktionen des Körpers und liefert die Grundlage für Methoden, mit denen autoaggressive Immunreaktionen minimiert werden können. Er konnte beispielsweise zeigen, wie Virusinfektionen zum Typ I Diabetes führen können oder dass der Verlauf einer Virushepatitis nicht nur vom Immunsystem, sondern auch von der genetischen Ausstattung der Leberzellen abhängt.

„Mit dem Kovalevskaja-Programm holen die Humboldt-Stiftung und die Bundesregierung die Crème der international tätigen Nachwuchswissenschaftler nach Deutschland. So werden die Voraussetzungen geschaffen, innovativ wissenschaftliches Neuland zu betreten“, sagt Prof. Dr. Dieter Häussinger, Direktor der Klinik.

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