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Neue Studie: Verwertung, Verbrauch und Produktion von Kunststoffen in Deutschland Kunststoffverwertung nimmt weiter zu

Redakteur: Gabriele Ilg

Kunststoffabfälle werden in Deutschland als Ressource genutzt. Die positive wirtschaftliche Entwicklung der beiden vergangenen Jahre ließ die Kunststoffabfallmenge und damit auch die Verwertungsmenge deutlich ansteigen. Die zu Abfall gewordenen Kunststoffe wurden 2011 zu 42 Prozent werkstofflich, ein Prozent rohstofflich und 56 Prozent energetisch verwertet.

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„Kunststoffverwertung hat sich heute als ein wichtiger Bestandteil und Wirtschaftsfaktor der Kunststoffbranche etabliert“, ist sich BKV-Geschäftsführer Dr. Peter Orth sicher.
„Kunststoffverwertung hat sich heute als ein wichtiger Bestandteil und Wirtschaftsfaktor der Kunststoffbranche etabliert“, ist sich BKV-Geschäftsführer Dr. Peter Orth sicher.
(Bild: BKV)

Frankfurt/Main – Dies geht aus der neuen Studie „Produktion, Verarbeitung und Verwertung von Kunststoffen in Deutschland 2011“ hervor. Die im Zwei-Jahres-Rhythmus erscheinende Studie wurde durch die Consultic Marketing und Industrieberatung aus Alzenau, nunmehr zum achten Mal erstellt. Auftraggeber der aktuellen Erhebung sind die BKV Plattform für Kunststoff und Verwertung, PlasticsEurope Deutschland, der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse), der Fachverband Kunststoff und Gummimaschinen im VDMA sowie die Industrievereinigung Kunststoffverpackungen (IK).

Zusammenfassend ergibt sich für das Jahr 2011 folgendes Bild: Die in Deutschland erzeugte Kunststoffmenge betrug 20,7 Millionen Tonnen – rund 3,7 Millionen Tonnen mehr als im Vergleichsjahr 2009. Für die Herstellung von Kunststoffprodukten wurden in Deutschland 11,9 Millionen Tonnen (2009: 10,7 Millionen Tonnen) eingesetzt. Die Kunststoffabfallmenge betrug 5,45 Millionen Tonnen und stieg damit um 10,5 Prozent gegenüber dem Vergleichsjahr an. Rechnerisch 99 Prozent der gesamten Kunststoffabfallmenge wurden verwertet, die Beseitigung spielt praktisch keine Rolle mehr. „Kunststoffverwertung hat sich heute als ein wichtiger Bestandteil und Wirtschaftsfaktor der Kunststoffbranche etabliert“, kommentiert BKV-Geschäftsführer Dr. Peter Orth die Ergebnisse.

Die in der Branche als „Consultic-Studie“ bekannte Erhebung liefert seit 1998 gesicherte und weithin anerkannte Strukturdaten für die gesamte Wertschöpfungskette der Kunststoffe in Deutschland.

Eine Kurzfassung mit den Hauptergebnissen steht auf den Websites der Auftraggeber zum Download bereit. Die komplette Consultic-Studie mit dem Titel „Produktion, Verarbeitung und Verwertung von Kunststoffen in Deutschland 2011“ mit ausführlichen Tabellen, Definitionen und vertiefenden Informationen ist bei der BKV für 970 Euro (inkl. MwSt.) erhältlich.

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