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Chemieverband Kurt Bock ist neuer VCI-Präsident

Redakteur: Tobias Hüser

Die Mitgliederversammlung des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) hat in Düsseldorf Dr. Kurt Bock zum Präsidenten gewählt. Bock ist Vorsitzender des Vorstands der BASF. Die Amtszeit beginnt am 24. September 2016 und währt zwei Jahre bis zur Mitgliederversammlung 2018.

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Der BASF-Chef Kurt Bock übernimmt Führung des Chemieverbandes.
Der BASF-Chef Kurt Bock übernimmt Führung des Chemieverbandes.
(Bild: BASF)

Frankfurt – Bereits seit Herbst 2011 gehört Bock dem Präsidium und Vorstand des VCI an. Anlässlich seiner Wahl sprach der neue VCI-Präsident über den tiefgreifenden Umbruch der chemisch-pharmazeutischen Industrie: „Globalisierung und Digitalisierung verändern Produktion und Geschäftsmodelle in unserer Branche. Gleichzeitig erfordern schnell wachsende Bevölkerungen in Schwellen- und Entwicklungsländern sowie die Notwendigkeit nachhaltigen Wirtschaftens neue Lösungen. In dieser Veränderung stecken enorme Chancen für die Stärkung der Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit des Industriestandorts Deutschland.“ Für eine zukunftsfähige „Chemie 4.0“ müssten „alle relevanten Gruppen in Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft an einem Strang ziehen“, so Bock.

Neben der Präsidentenwahl wurden auch die Vizepräsidenten des VCI gewählt. Werner Baumann, Vorstandsvorsitzender von Bayer, Hans Van Bylen, Vorstandsvorsitzender von Henkel, und Dr. Klaus Engel, Vorstandsvorsitzender von Evonik Industries, bilden zukünftig zusammen mit Bock den Vorstand des Verbandes. Das weitere Präsidium besteht aus Hubertus von Baumbach (C.H. Boehringer Sohn), Dr. Wolfgang Büchele (Linde), Willem Huisman (Dow Deutschland), Dr. Stefan Oschmann (Merck), Prof. Dr. Rudolf Staudigl (Wacker Chemie), Patrick Thomas (Covestro) und Matthias Zachert (Lanxess).

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