Worldwide China

Automationstechnik

Laborautomation ermöglicht sichere Arbeitsabläufe im Labor

| Autor / Redakteur: Jürg Gurtner* und Fabrizio Steinebrunner* / Marc Platthaus

In der Praxis bedeutet das, dass alle Titrationsbecher mit einem RFID-Chip ausgerüstet (entweder geklebt oder mit einer Hülse fixiert) werden. Danach überträgt der Benutzer direkt an der Analysenwaage mit einem einzigen Tastendruck alle probenspezifischen Daten wie das Probengewicht, ID 1, ID 2, Korrekturfaktor und Dichte auf den Chip der jeweiligen Probe. Alle Arbeitsabläufe werden damit auf eine einzige Benutzeroberfläche reduziert, denn am Titrator muss nur noch die Methode mit einem Klick gestartet werden. Der Titrator beginnt auf dem In-Motion-Probenwechsler die Proben zu titrieren, liest vollautomatisch alle Probendaten vom RFID-Chip und verwendet diese für die Berechnungen und zur Dokumentation.

Dieser Arbeitsablauf (schematisch in Abb. 4 dargestellt) zeigt auf, wie einfach das Smart-Sample-Prinzip in der Praxis funktioniert. Ebenfalls spart der Labormitarbeiter bei jeder Probe Zeit ein, sowohl an der Waage als auch am Titrator, indem die Probendaten automatisch transferiert werden. Der RFID-Chip erlaubt zudem eine eindeutige Identifikation der Probe, wodurch Verwechslungen ausgeschlossen sind und damit Kosten und Zeit für aufwändige Wiederholungen eingespart werden können. Die Eingabefelder der Probendaten können direkt auf der Benutzeroberfläche der Analysenwaage den Anforderungen des Anwenders angepasst werden. So können beispielsweise anstelle der Dichte das Los, die Charge, das Molekulargewicht oder andere Informationen verwendet werden. Dies erlaubt ein Höchstmaß an Flexibilität, um kundenspezifische Größen zu übertragen. Im Falle von sequenzierten Proben kann zudem automatisch die Proben-ID inkrementiert werden (beispielsweise erhält die Probe nach der Nr. 123 automatisch die Proben-Nr. 124). Dies macht die Eingabe der Proben-ID überflüssig und gestaltet den Arbeitsablauf nochmals effizienter.

One-Click-Analyse: schnell und einfach

Mithilfe der Laborsoftware LabX von Mettler Toledo und Smart-Codes kann probenspezifisch automatisch die korrekte Methode am Titrator gestartet werden. Das Prinzip der Smart-Codes funktioniert sowohl mit RFID-Chips als auch mit 1D- oder 2D-Barcodes.

Diese Erweiterung zusammen mit den RFID-Chips erlaubt es dem Benutzer, bereits an der Waage zusätzlich zu Gewicht und Proben-IDs die spezifische Analysenmethode direkt mit der Probe zu verknüpfen. Auf dem In-Motion-Probenwechsler wird der RFID-Chip der Probe ausgelesen und die entsprechende Methode automatisch gestartet. Alle zusätzlichen Probendaten werden ebenfalls automatisch vom RFID-Chip gelesen und zur Berechnung und Dokumentation übertragen.

Inhalt des Artikels:

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 42700528 / Labortechnik)