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Fachpressekonferenz Labvolution 2017

Labvolution 2017: Der Blick auf die Zukunft des Labors

| Redakteur: Marc Platthaus

Dr. Andreas Gruchow, Vorstands-Mitglied der Deutschen Messe: „Die Labvolution mit dem Life-Science-Event Biotechnica steht für eine thematische aber auch räumliche Konzentration von Konferenzen, Seminaren und Ausstellung.“
Dr. Andreas Gruchow, Vorstands-Mitglied der Deutschen Messe: „Die Labvolution mit dem Life-Science-Event Biotechnica steht für eine thematische aber auch räumliche Konzentration von Konferenzen, Seminaren und Ausstellung.“ (Bild: LABORPRAXIS)

Vom 16. bis 18. Mai 2017 findet die Labvolution mit dem Life Sciences Event Biotechnica statt. Was die Besucher im kommenden Jahr in Hannover erwartet, haben die Messeverantwortlichen im November in Stuttgart erläutert.

Stuttgart, Hannover – Die Zukunftsvision Smartlab, eine Konferenz zum Trendthema 3D-Druck und nicht zuletzt eine moderne Messehalle mit enger Verknüpfung von Ausstellung und Konferenzthemen – die Messemacher der Labvolution setzen auf die Zukunft.

Knappe sechs Monate sind es noch bis zum Beginn der Labvolution mit Biotechnica 2017 – und das Ziel ist klar: Die europäische Fachmesse für die ganze Welt des Labors will im kommenden Frühjahr beweisen, dass ihr neuer Weg der richtige ist. Nach weitreichenden Veränderungen präsentiert sich die Veranstaltung mit neuem Termin (16. bis 18. Mai 2017), neuer Halle (Halle 19/20) und neuem Profil. Die Labvolution steht für innovative Laborausstattung und die Optimierung von Labor-Workflows. Teil der Fachmesse ist das etablierte Life Sciences Event Biotechnica.

Labortechnologien für die gesamte Bandbreite der Industrien

„Wir sind einen radikalen und mutigen Schritt gegangen, diese neue Messe so aufzuziehen“, sagte Dr. Andreas Gruchow, Mitglied des Vorstands der Deutschen Messe AG, während einer Pressekonferenz. „Das Wichtigste ist, dass wir jetzt für einen viel größeren Kreis von Branchen interessant sind. Wir sind die Labor-Plattform für die analytische Chemie, die Life Sciences – zu denen die Biotechnologie, aber auch Pharmazeutik und Medizintechnik gehören , die Lebensmitteltechnik und die Umwelttechnik. Das gilt für die Industrie genauso wie für Forschung und Wissenschaft.“

Das Life Sciences Event Biotechnica wird dabei weiterhin der Branchentreff für all jene sein, die sich für Biotechnologie und Life Sciences interessieren. Neben den Produkten und Lösungen der Aussteller werden besonders folgende Themen im Mittelpunkt der gesamten Veranstaltung stehen: Labor-Workflows, Laborautomation und Robotik im Labor, das vernetzte Labor/Labor4.0 sowie Digitalisierung und Big Data. Diese Ausrichtung spiegelte sich auch in den Beiträgen der anderen Sprecher auf der Pressekonferenz der Labvolution mit Biotechnica wider.

Smartlab zeigt flexible Integration von Daten und Geräten

Dr. Simon Bungers, Gründer und CEO von Labfolder, berichtete ausführlich über die zweite Auflage der Sonderschau Smartlab. „Das Smartlab wird wieder neue Maßstäbe in der Laborwelt setzen“, sagte Bungers als Sprecher des Projekts. „2015 wurde gezeigt, wie man Laborprozesse komplett digital integrieren kann, über die Grenzen des einzelnen Laborgeräts hinaus. In 2017 werden wir zeigen können, wie jedes Labor diese Integration flexibel und vor allem selbstständig umsetzen kann.“

Für Bungers sind es drei Probleme, die moderne Labors adressieren sollten:

  • Wie lässt sich die Effizienz steigern?
  • Die Skalierung von Prozessen vom Labor in die Produktion verbessern.
  • Die Reproduzierbarkeit von Forschungsergebnissen gewährleisten.

Insgesamt sind es elf Partner aus Industrie und Forschung, die unter der Leitung des Instituts für Technische Chemie an der Leibniz Universität Hannover im kommenden Jahr die Sonderschau zum intelligenten Zukunftslabor gestalten. Ein Highlight werden die täglich live vorgeführten Use-Cases aus Biotechnologie, Umwelttechnik und Lebensmitteltechnik sein. Geräte, die 2017 erstmals in das Smartlab integriert werden, sind beispielsweise ein interaktiver Dispenser, ein QR-Code-Scanner oder ein 3D-Drucker, der mit dem Selektiven Lasersinterverfahren (SLS) arbeitet.

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