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GC/MS Langzeitstabilität und Energiespar-Modus

Redakteur: Dr. Ilka Ottleben

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GCMS-QP2010 SE für Umweltanalytik oder Qualitätskontrolle (Bild: Shimadzu)
GCMS-QP2010 SE für Umweltanalytik oder Qualitätskontrolle (Bild: Shimadzu)

Speziell für die kostengünstige GC/MS-Routineanalytik innerhalb der Umweltanalytik oder Qualitätskontrolle liefert das GCMS-QP2010 SE von Shimadzu sehr gute Ergebnisse. Im Vergleich zum Vorgängermodell wurde die Sensitivität verbessert - durch eine neue Turbomolekularpumpe, die ein hervorragendes Vakuum erzeugt als Voraussetzung für sehr empfindliche Messungen. Das GCMS profitiert zudem von zahlreichen Merkmalen, die auch das Highend-System QP2010 Ultra beinhaltet, etwa ASSP, deutlich gesteigerte Empfindlichkeit und hohe Langzeitstabilität.

ASSP für hohe Empfindlichkeit

Beide GC/MS-Systeme nutzen den gleichen Quadrupol, der eine Messgeschwindigkeit von bis zu 100 full scans/s bei 20.000 amu/s ermöglicht. Da er mit dem patentierten Advanced Scanning Speed Protocol (ASSP) arbeitet, bleibt die hohe Empfindlichkeit erhalten. Durch die bewährte Technologie der Matrixeliminierung durch vorgeschaltete pre-Rods bleibt der Massenanalysator frei von Verunreinigungen, sodass sich auch stark kontaminierte Proben problemlos im Hochdurchsatz messen lassen.

Die Empfindlichkeit ist mit einem S/N von >200 für 1pg OFN sehr zurückhaltend spezifiziert. Dieser Wert wird in der Praxis spielend erreicht und oft um ein Vielfaches übertroffen.

Gas-Chromatograph

Das zentrale Element des Systems ist der prämiierte GC-2010 Plus, der laut Herstellerangaben eine exzellente chromatographische Trennung gewährleistet. Komplett elektronisch geregelt, verfügt er über Selbstdiagnosefunktionen und ist sehr einfach zu warten. Er gewährleistet ein Reproduzierbarkeit der Retentionszeiten von < 0,005% (RSD).

Langzeitstabilität und Ecology Modus

Das System zeichnet sich zudem insbesondere auch durch seine Langzeitstabilität aus. Bereits beim Tuning wird der Matrixgehalt in der Probe berücksichtigt. Bei Proben mit hoher Matrixbelastung wird der Strom der Filamente herunter geregelt, wodurch die Reproduzierbarkeit über einen langen Zeitraum aufrecht erhalten bleibt. Die Anwender profitieren von einer höheren Stabilität der Kalibration und dadurch einem höheren Probendurchsatz.

Der Ecology Modus hilft den Energie- und Heliumverbrauch zu minimieren. Über 25% des Stromverbrauchs lassen sich verglichen mit dem Vorgängermodell einsparen. Erfolgt momentan keine Messung, wird der Verbrauch automatisch auf ein Minimum gedrosselt – etwa Heliumfluss, Heizzonen und Computer.

Software und Probeneinlass

Das GCMS-QP2010 SE lässt sich mit der GCMS Solution Software steuern, die vielen Anwendern durch die klare Strukturierung als besonders leicht zu erlernen gilt. Der Methoden-Wizard führt Schritt für Schritt erklärend durch alle methodenrelevanten Parameter. Gleichzeitig verfügt die Software über neue Features, wie z.B. die Einbeziehung des linearen Retentionsindex in die Suchroutine, wodurch sich eine höhere Ergebnissicherheit ergibt.

Zahlreiche Probeneinlasssysteme komplettieren das QP2010 SE, etwa Thermodesorber, Pyrolysator, PTV, Direkteinlass oder SPME.

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