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Forschungskooperation Lanxess arbeitet mit Polymerforschern in den USA zusammen

| Redakteur: Tobias Hüser

Die Business Unit Urethane Systems von Lanxess kooperiert mit dem Fachbereich Polymer Science and Engineering der University of Massachusetts Amherst. Der Spezialchemie-Konzern will sich durch die Zusammenarbeit einen wissenschaftlichen Zugang in die Bereiche Struktur-Eigenschafts-Beziehungen, additive Fertigung und Flammschutzmittel schaffen.

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Das Center For Research On Polymers an der University Massachusetts Amherst betreibt Polymerforschung auf höchstem Niveau.
Das Center For Research On Polymers an der University Massachusetts Amherst betreibt Polymerforschung auf höchstem Niveau.
(Bild: Lanxess)

Köln – Durch die Kooperation will Lanxess seine wissenschaftliche Forschung im Bereich Materialien der nächsten Generation vertiefen. Das Center For Research On Polymers (CUMIRP) der University of Massachusetts Amherst fungiert als Schnittstelle, die universitäre Forschung und Bildung mit Partnerunternehmen zusammenbringt. Ihr Ziel ist es, Ressourcen optimal zu nutzen und die Zusammenarbeit im Bereich der Entwicklung und Verarbeitung polymerer Werkstoffe auszubauen.

Lanxess wird Teil des Clusters für Flammschutzmittel (Cluster F) und des Clusters für mechanische Eigenschaften und additive Fertigung (Cluster M) sein. Ziel der Zusammenarbeit ist die Entwicklung innovativer Urethan-Materialien. Der Schwerpunkt wird auf der grundlegenden Erforschung der Struktur-Eigenschafts-Beziehungen liegen, auf deren Grundlage neue Verarbeitungsverfahren und Chemikalien entwickelt werden sollen. Die Zusammenarbeit hat im Oktober 2017 begonnen.

Langfristig erwartet das Lanxess Kosteneinsparungen durch effiziente Lösungen sowie eine Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit durch den Einsatz fortschrittlicher Technologien und die Rekrutierung qualifizierter Fachkräfte. Zudem bietet die Kooperation die Möglichkeit, andere Unternehmen als Partner und/oder Kunden zu gewinnen.

Polymerforschung der University of Massachusetts Amherst

Der Fachbereich Polymer Science and Engineering der University of Massachusetts Amherst ist laut Lanxess das führende Institut für Polymerwissenschaften in den USA und weltweit eines der größten wissenschaftlichen Kompetenzzentren für Polymerwissenschaften. Derzeit beschäftigt der Fachbereich mehr als 200 Wissenschaftler, verfügt über eine instrumentelle Ausstattung im Wert von 24 Millionen US-Dollar und hat bereits über 600 Doktortitel verliehen.

Eine Schlüsselrolle für die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Urethane Systems spielt der Wissenschaftler Alan Lesser von der University of Massachusetts Amherst, ein Experte für Verformungs- und Brucheigenschaften von Polymeren und Verbundwerkstoffen. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der Stärke, Beständigkeit und Mikromechanik von polymeren Mischungen und Verbundwerkstoffen, auf Nano- und molekularen Verbundwerkstoffen, der konstruktiven Modellierung von Polymeren unter komplexen Beanspruchungszuständen sowie einzigartigen Verarbeitungsmethoden und multifunktionalen Additiven. Seit 2016 stehen Formulierungen der nächsten Generation für die additive Fertigung im Mittelpunkt der Forschungsarbeit der Gruppe. Die Universität kooperierte bereits mit dem Unternehmen Chemtura, das im April 2017 vom Lanxess-Konzern übernommen wurde. Damals wurde u.a. gezielt zu Flammschutzmitteln und Urethan-Strukturschäumen geforscht.

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