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Forschungskooperation Leibniz-Institut erforscht Katalysatoren für Evonik

| Redakteur: Tobias Hüser

Evonik Industries will mit dem Leibniz-Institut für Katalyse noch stärker kooperieren und hat dafür ein Labor im Forschungsinstitut in Rostock eingerichtet. Dabei sollen neue Katalysatoren für die Hydroformylierung erforscht werden.

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Ím Labor erforschen Wissenschaftler des Leibniz-Instituts Katalysatoren für die Hydroformylierung. Evonik Industries will die Reaktionsbeschleuniger für die Herstellung von Weichmachern nutzen. (Bild: Catalysis.de)
Ím Labor erforschen Wissenschaftler des Leibniz-Instituts Katalysatoren für die Hydroformylierung. Evonik Industries will die Reaktionsbeschleuniger für die Herstellung von Weichmachern nutzen. (Bild: Catalysis.de)

Essen – Evonik Industries und das Leibniz-Institut für Katalyse (Likat) bauen ihre Forschungskooperaton weiter aus. Der Evonik Geschäftsbereich Advanced Intermediates hat dafür ein Labor am Likat eingerichtet, in dem Wissenschaftler neue Katalysatoren entwickeln und für bestehende Herstellungsprozesse optimieren sollen.

Evonik setzt die Katalysatoren in seiner C4-Technologieplattform im Chemiepark Marl ein, um Weichmacher herzustellen. Likat hat sich darauf spezialisiert, homogene und hetereogene Katalysatoren zu entwickeln und diese für Reaktionen wie die Hydroformylierung einzusetzen.

„Aus unserer Kooperation sind in den vergangenen Jahren bereits viele Innovationen und Patente hervorgegangen“, erklärt Prof. Dr. Stefan Buchholz, Leiter Innovation Management im Geschäftsbereich Advanced Intermediates von Evonik. „Daran wollen wir anknüpfen und in den kommenden Jahren weitere Ergebnisse der Katalyse-Forschung zu kommerzieller Reife entwickeln.“

Die Katalyse gilt als wirksamer Hebel für eine effiziente Chemieproduktion. Sie ermöglicht es, Energie und Ressourcen einzusparen sowie Nebenprodukte und Abfälle in der chemischen Fertigung zu vermeiden.

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