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Injektor Leistungsfähiger Multimode-Einlass für GC und GCMS

| Redakteur: Dr. Ilka Ottleben

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Abb. 1: Der neue OPTIC-4-Injektor erweitert Anwendungsbereich und Nachweisgrenzen der GC- und GCMS-Systeme von Shimadzu. (Bild: Shimadzu)
Abb. 1: Der neue OPTIC-4-Injektor erweitert Anwendungsbereich und Nachweisgrenzen der GC- und GCMS-Systeme von Shimadzu. (Bild: Shimadzu)

Shimadzu führt den neuen Optic-4-Injektor ein, die vierte Generation des bewährten Optic-Multimode-Einlasssystems von Atas, Eindhoven. Dieses vielseitige Werkzeug erweitert Anwendungsbereich und Nachweisgrenzen der GC und GC/MS-Baureihen von Shimadzu. Zusätzlich zu den Standardverfahren lässt sich der programmierbare Injektor als Large-Volume-Injektor, als Pyrolyse- oder Thermodesorption-Injektionssystem betreiben. Ebenfalls möglich ist DMI (Difficult Matrix Introduction) durch Probeninjektion über Mikrovials (bei festen oder stark matrixbelasteten Proben) in den Optic-4-Liner, was eine unmittelbare Analyse der Verbindungen in der Probe erlaubt.

Die patentierte Low-Thermal-Mass-Konstruktion liefert zusammen mit der direkten Widerstandsheizung ein lineares Temperaturprofil bis zu 600°C bei Heizraten von 60°C/sec. Das erlaubt, den neuen Injektor in einem breiten Anwendungsbereich einzusetzen. In Verbindung mit einem AOC-5000 Plus-Autosampler lässt sich eine vollautomatische Probeninjektion durchführen, wobei ein automatischer Linerwechsel (Linex) genutzt wird. Die große Auswahl an verschiedenen Linern unterstützt die Einsatzvielfalt des Injektors.

Wird das System als kaltes Injektionssystem eingesetzt, lassen sich Verbindungen ohne Schwierigkeit analysieren, die gewöhnlich in heißen Injektoren abgebaut werden – etwa thermisch un-beständige Pestizide. Genaue und reproduzierbare Ergebnisse lassen sich somit auch für Verbindungen mit niedrigem Siedepunkt erhalten. Der Temperaturbereich beginnt +10°C oberhalb der Raumtemperatur und erstreckt sich bis 600°C (alternativ: -180°C bzw. -50°C bis zu 600°C bei direkter LN2- bzw. CO2-Injektorkühlung).

Die Lösungsmittelanzeige ermöglicht eine einfache Methodenentwicklung für Large-Volume-Injektionen, was die Nachweisgrenzen verbessert und sich in allen Anwendungsfeldern einsetzen lässt, die eine hohe Empfindlichkeit erfordern.

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