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ICP-Spektrometer

Spectro erhält Innovation Award für neues ICP-OES-Spektrometer

| Redakteur: Marc Platthaus

Olaf Schulz, Spectro, mit Marc Platthaus, Chefredakteur LABORPRAXIS und Publisher Gerd Kielburger (v.l.) anlässlich der Innovation-Award-Übergabe am 19. Juni in Frankfurt.
Olaf Schulz, Spectro, mit Marc Platthaus, Chefredakteur LABORPRAXIS und Publisher Gerd Kielburger (v.l.) anlässlich der Innovation-Award-Übergabe am 19. Juni in Frankfurt. (Bild: LABORPRAXIS)

Währende der Achema 2012 wurde Spectro für sein neues ICP-OES-Spektrometer Spectroblue mit dem Innovation Award in der Kategorie „Labor- & Analysentechnik“ ausgezeichnet. Die Jury lobte vor allem die Wirtschaftlichkeit des Spektrometers, das u.a. durch den Verzicht auf eine normalerweise übliche Wasserkühlung die Betriebskosten deutlich verringert.

Kleve – Juni 2012 — Für sein ICP-OES-Spektrometer Spectroblue wurde Spectro Analytical Instruments auf der Achema 2012 am 19. Juni 2012 mit dem Innovation-Award der vier Fachmedien PROCESS, PROCESS worldwide, PROCESS PharmaTEC und LABORPRAXIS ausgezeichnet. Um den Preis, der in elf Kategorien vergeben wird, wetteiferten 110 Bewerber.

Als Kriterien für den Award gelten der Grad der Innovation, die Produktqualität und die Wirtschaftlichkeit für die Anwender. „In allen Kategorien konnten wir mit dem Spectroblue punkten“, freut sich Olaf Schulz, der bei Spectro die Produktlinie der ICP-Spektrometer betreut. Mit dem Analysegerät richtet sich Spectro vorrangig an Umweltlabors, die giftigen Schwermetallen in Wasser und Abwasser sowie in Klärschlamm und Bodenproben auf der Spur sind. Bei diesen Untersuchungen ist eine hohe Messempfindlichkeit notwendig, zugleich muss das Gerät in der Lage sein, Proben schnell zu messen.

Luftgekühltes Plasma-Interface

Besonders innovativ am Spectroblue ist sein optisches Plasma-Interface. Das Plasma, was als Anregungsquelle dient, ist extrem heiß. Aus diesem Grund ist bei ICP-Spektrometern eine Kühlung nötig. Andere ICP-Spektrometer setzen zur Kühlung des Geräts ein mehrere tausend Euro teures Wasserkühlungssystem, das obendrein Lärm produziert, Platz kostet, gewartet werden muss und viel Strom verbraucht, ein. Beim Spectroblue ist es den Entwicklern von Spectro erstmals gelungen, die Wärme mit einem Luftstrom abzuführen.

Probeneintrag verbessert

Weitere Innovationen im Spectroblue betreffen den Probeneintrag. Hier gelang es, den Weg der Probe ins Plasma stark zu verkürzen, was die Dauer der Analyse verringert, auch treten weniger Verschleppungseffekte auf. Ebenfalls kann der Anwender auf eine zeitraubende Feinjustierung der Probeneintragskomponenten verzichten. Die Plasmafackel wird per Bajonettverschluss aufgesteckt und befindet sich damit immer an der richtigen Position. Alle Gas- und Plasmaanschlüsse sind im Inneren des Verschlussmechanismus untergebracht. Bis auf die Zuführung des Zerstäubergases ist der Probeneintragsraum damit schlauchfrei, was die Bedienung erleichtert.

Auch bei der Bediensoftware gibt es neue, benutzerfreundliche Funktionen. Neben dem umfangreichen Softwarepaket Smart Analyzer Vision verfügt das Spectroblue über ein User-Interface, welches dem Anwender auf einfache Weise die Routinbedienung ermöglicht.

Regelmäßig ausgezeichnet

Der Innovation Award war nicht der einzige Preis, den das Unternehmen in den vergangenen Jahren erhalten hat. Im Juni 2011 prämierte die Fachzeitschrift R&D Magazin die Array-Detection-Technologie (ADT) des ICP-Massenspektrometers Spectro MS mit dem R&D 100 Award. Im Mai 2011 gab es für dasselbe Gerät den ACCSI-Award der chinesischen Analytik-Industrie, 2010 brachte Spectro den Silbernen Pittcon Editors' Award nach Hause.

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