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Chemie-Olympiade

Bayer-Stiftung richtet Landesseminar zur Chemie-Olympiade aus

| Redakteur: Doris Popp

Anne Tillmann und Antje Hölscher – zwei von insgesamt 20 Teilnehmern des NRW-Landesseminars bei Bayer in Leverkusen.
Anne Tillmann und Antje Hölscher – zwei von insgesamt 20 Teilnehmern des NRW-Landesseminars bei Bayer in Leverkusen. (Bild: Bayer)

Die 20 besten Schüler bereiteten sich im Rahmen des NRW-Landesseminars bei Bayer in Leverkusen auf die nationale Auswahlrunde für die Chemie-Olympiade vor. Die Bayer Science & Education Foundation unterstützte das jährlich stattfindende NRW-Vorbereitungsseminar als Gastgeber mit 15 000 Euro.

Leverkusen - Mission „Internationale Chemie-Olympiade“ (IChO): Die 20 besten NRW-Teilnehmer des weltweit renommierten Wettbewerbs haben in den vergangenen vier Tagen am Landesseminar bei Bayer in Leverkusen teilgenommen. Dadurch kamen sie ihrem Traum – der Teilnahme am Finale der 45. Internationalen Chemie-Olympiade im Juli 2013 in Moskau (Russland) – einen bedeutenden Schritt näher. Hochkomplexe theoretische Aufgaben aus der Chemie standen beim Landesseminar ebenso auf dem Programm wie ein Laborpraktikum.

Zum umfangreichen Rahmenprogramm für die 20 Nachwuchs-Chemiker gehörten unter anderem eine Führung durch die Themenräume des Bayer-Kommunikationszentrum „BayKomm“, eine Besichtigung des Chempark Leverkusen sowie ein Besuch des Schokoladen-Museums in Köln. Erfahrungen der ganz anderen Art machten die Jung-Chemiker zudem bei einem Zirkus- und Artistenworkshop, bei dem koordinative Fähigkeiten, Körperbeherrschung und Teamfähigkeit gezielt geschult wurden.

„Unsere engagierten Nachwuchs-Chemiker konnten ihren naturwissenschaftlichen Horizont in den vergangenen Tagen noch einmal deutlich erweitern. Klausur-Aufgaben, die weit über das schulische Leistungsniveau hinausgehen, wurden erfolgreich bewältigt und ein hochinteressantes Synthese-Praktikum absolviert“, sagte die Dormagener Oberstudienrätin Birgit Vieler, Landesbeauftragte NRW der Internationalen Chemie-Olympiade. „Ganz besonders freut mich, dass die Veranstaltung ein Zusammentreffen von chemiebegeisterten Jugendlichen und damit den Austausch unter Experten ermöglicht. Den für die folgende Entscheidungsrunde qualifizierten Schülerinnen und Schülern wünsche ich viel Erfolg auf ihrem weiteren Weg nach Moskau.“

Zum Abschluss des Landesseminars wurden alle Teilnehmer von Renate Acht, Ministerialrätin für Schule und Weiterbildung der NRW-Landesregierung, und Thimo V. Schmitt-Lord, Vorstand der Bayer-Stiftung, ausgezeichnet.

Die Internationale Chemie-Olympiade

Die erstmals 1968 in Prag ausgetragene Internationale Chemie-Olympiade ist ein jährlich stattfindender Wettbewerb Schüler an allgemeinbildenden Schulen, der in Deutschland vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert wird. Für die Organisation ist das Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) an der Universität Kiel verantwortlich. Der Entscheidung auf Bundesebene gehen Regionalausscheidungen auf Landesebene voraus. Deutsche Schüler gehen seit 1974 ins Medaillen-Rennen. Bei den Wettbewerben müssen die Teilnehmer zwei fünfstündige Klausuren schreiben und mehrere Laborexperimente gemäß den Prüfungsvorgaben ausführen und dokumentieren. Die Anforderungen liegen dabei weit über dem Abitur-Niveau.

Drei Säulen der Bayer-Schulförderung

Die Förderung der Schulbildung in Deutschland ruht bei Bayer auf drei Säulen: Das Schulförderprogramm der Bayer-Stiftung unterstützt gezielt Schulen im Umfeld der deutschen Konzern-Standorte. In eigenen Schülerlaboren – den so genannten „BayLabs“ – ermöglicht das Unternehmen Schülern, eigenständig unter professioneller Anleitung Experimente zu den Themen Gesundheit, Pflanzen, Materialien und Umweltschutz auszuführen. Zudem ist Bayer in Nordrhein-Westfalen neben dem eigenen Schultechnik-Wettbewerb langjähriger Partner der Schülerwettbewerbe „Jugend forscht“, der „Internationalen Biologie-Olympiade“ und der „Internationalen Chemie-Olympiade“.

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