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Automatisierungslösungen

Manuelle Mikroskope automatisieren

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Zentrale Steuereinheit steuert alle Automatisierungskomponenten

Die Steuerung interpretiert von der Bildverarbeitungssoftware gesandte Befehle in Puls und Richtung für die verschiedenen Schrittmotoren. Wichtig für den Benutzer ist daher zu überprüfen, ob die gewünschte Software Treiber für die Steuerung beinhaltet, was jedoch in den meisten gängigen Bildverarbeitungsprogrammen, die in der Mikroskopie zum Einsatz kommen, der Fall ist. Der Controller ist die zentrale Steuereinheit, mit der alle Automatisierungskomponenten über eine einzige Computer-Schnittstelle gesteuert werden können. Wahlweise stehen dafür zwei serielle RS-232-Schnittstellen, USB oder CAN zur Verfügung. Die hohe Kommunikationsrate von 115 000 Baud und eine 64 bit-kompatible Firmware sparen Zeit bei der Software-/Hardware-Schnittstelle. Dabei kann das Gerät sehr flexibel konfiguriert werden, beispielsweise nur für die XYZ-Achsen oder für den zusätzlichen Betrieb mit Filterrädern und Shuttern. Auch ein Einsatz im OEM-Bereich ist möglich, bis zu 15 Achsen können dann über eine Schnittstelle bedient werden.

Ein Software Developers Kit (SDK) in C++ steht zur Verfügung und kann zur Integration in ein bestehendes Softwareumfeld genutzt werden. Neben der Steuerung durch die Software erlaubt ProscanIII mit dem Multifunktionsjoystick die proportionale oder direktionale Steuerung des XY-Probentisches und des Z-Antriebs sowie angeschlossener Filterräder und Shutter. Für schnelles Triggern, beispielsweise einer Kamera, stehen bis zu vier TTL-Ein- und Ausgänge zur Verfügung, die frei programmiert werden können.

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*H. Ruchatz, Prior Scientific Instruments GmbH, 07745 Jena

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