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Hamburger Life-Science-Unternehmen launcht neuen Markenauftritt Mehr Farbe im Labor

Autor / Redakteur: Franziska Kegel* / Dr. Ilka Ottleben

Das Hamburger Life-Science-Unternehmen Starlab International präsentiert sich ab sofort im neuen Design. Damit will der Hersteller von Geräten und Verbrauchsartikeln für den Laborbedarf nach eigenen Angaben vor allem die junge Generation von Wissenschaftlern ansprechen, aber auch das Selbstbewusstsein der Branche stärken.

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„Unsere Produkte sind für den täglichen Gebrauch im Labor konzipiert und sollen gleichzeitig Spaß machen“, sagt Klaus Ambos, Geschäftsführer der Starlab International GmbH.
„Unsere Produkte sind für den täglichen Gebrauch im Labor konzipiert und sollen gleichzeitig Spaß machen“, sagt Klaus Ambos, Geschäftsführer der Starlab International GmbH.
(Bild: Starlab International GmbH)

Hamburg – „Wir sind zwar nur ein mittelständisches Unternehmen, aber wir versetzen Wissenschaftler auf der ganzen Welt in die Lage, an bahnbrechenden Entwicklungen und Forschungsprojekten zu arbeiten. Die Bedeutung von Zulieferern für die Wissenschaft war nie so präsent wie jetzt während der Corona-Pandemie, in der unsere Produkte dringend für die Impfstoffforschung und Diagnostik benötigt werden. Auch in den Medien waren die Produkte in den Hochphasen der Berichterstattung fast täglich zu sehen. Dieses Selbstbewusstsein wollen wir mit unserem neuen Markenauftritt nach außen tragen“, sagt Klaus Ambos, Geschäftsführer der Starlab International GmbH.

Neues Branding bringt Farbe ins sterile Labor

Weiße Kittel, weiße Masken, weiße Handschuhe – weiß gilt als die Farbe der Reinheit, Sauberkeit und damit als Farbe der Forschung. Denn im Labor geht es um maximale Reinheit und höchste Präzision. Vor allem im Bereich Liquid Handling, für den Starlab Geräte und Verbrauchsartikel liefert. Seit mehr als 20 Jahren ist das Hamburger Unternehmen globaler Experte bei Pipetten, Pipettenspitzen, Zellkulturmaterialien sowie Geräten und vielen weiteren Instrumenten für die Forschung und medizinische Labore. Und damit ein wichtiger Lieferant für die Forschung nach einem Corona-Impfstoff, aber auch in der Diagnostik der Corona-Tests auf der ganzen Welt.

„Unternehmen wie Starlab waren bisher nicht so stark sichtbar in der Öffentlichkeit. Genauso wenig wie die Menschen in den Laboren, die mit unseren Produkten arbeiten und forschen. Das ändert sich gerade grundlegend, denn die öffentliche Aufmerksamkeit liegt aktuell besonders auf Berufen und Unternehmen, die eher im Hintergrund wirken“, erklärt Ambos.

Mit einem selbstbewusstem Branding will Starlab Systemrelevanz und Bedeutung für den Bereich Forschung und Entwicklung betonen.
Mit einem selbstbewusstem Branding will Starlab Systemrelevanz und Bedeutung für den Bereich Forschung und Entwicklung betonen.
(Bild: Starlab International GmbH)

Um seiner Bedeutung für die Forschung auch als Marke gerecht zu werden, hat sich das Unternehmen jetzt ein Rebranding verpasst und will damit auch im Labor für mehr Farbe und ein neues Image sorgen, das vor allem jüngere Generationen ansprechen soll. Die Marken-Agentur Melting Experience aus Hamburg hat den unverkennbaren neuen Markenauftritt kreiert. Klaus Ambos: „Unsere Produkte sind für den täglichen Gebrauch im Labor konzipiert und sollen gleichzeitig Spaß machen. Jedes Produkt hat eine neue, hochfunktionelle und gleichzeitig farbenfrohe Verpackung bekommen, damit es auf einen Blick erkennbar ist.“

Neuer E-Shop für Deutschland und Großbritannien

Im Zuge des Rebrandings launcht Starlab zudem einen neuen E-Shop, der nicht nur optisch einen frischen Anstrich im Corporate Design erhält, sondern auch auf dem neuesten Stand der Technik ist. „Mit dem Wechsel unserer Shop-Software gelingt es uns, das Einkaufserlebnis für unsere Kunden erheblich zu verbessern und unser Markenversprechen auch auf diesem Weg einzulösen“, so Ambos.

Wachsender Fokus auf Nachhaltigkeit bei Produktentwicklung und Materialverbrauch

Eine Farbe spielt bei Starlab in Zukunft eine noch bedeutendere Rolle: grün. Denn auch im Labor wird das Thema Nachhaltigkeit zunehmend wichtig. Obwohl Einwegmaterialien in vielen Bereichen nach wie vor unerlässlich sind, findet ein Umdenken statt. Wo kann Energie gespart werden? Wie können Produkte ressourcenschonend produziert werden?

„Gerade im Liquid Handling-Bereich, wo schon kleinste Verunreinigungen Ergebnisse verfälschen können, sind Einwegprodukte nach wie vor ein Muss. Nachhaltigkeit ist so nicht immer umsetzbar“, erklärt Klaus Ambos. „Dennoch versuchen wir, nachhaltige Produkte zu entwickeln und bei unserer Produktion die Ressourcen zu schonen.“

Um den Materialverbrauch im Labor zu verringern, lassen sich beispielsweise die Racks des Pipettenspitzen-Systems TipOne wiederverwenden und nachfüllen. Bei der Nutzung von sterilen Refills werden rund 65 Prozent weniger Abfall im Labor produziert als bei herkömmlichen Verpackungen. Zudem hat Starlab seit 2019 den Kunststoff-Verbrauch bei der Herstellung der neuen Generation von Pipettenspitzen um 40 Prozent gesenkt.

* F. Kegel: Scrivo Public Relations, 80636 München

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