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FDA in China Mehr FDA-Inspektoren in China

| Redakteur: Anke Geipel-Kern

China rückt in diesem Jahr noch stärker in den Fokus der FDA. Die Behörde wird mehr Inspektoren nach China schicken und Unternehmen und Behörden intensiver schulen.

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Ren De Quan, früherer stellvertretender Direktor der CFDA, auf dem Vogel Pharmaceutical Engineering International Forum 2013.
Ren De Quan, früherer stellvertretender Direktor der CFDA, auf dem Vogel Pharmaceutical Engineering International Forum 2013.
(Bild: PROCESS China)

Würzburg – Die FDA erhält in diesem Jahr von US-Präsident Barack Obama mehr Geld, um Inspektionen in China durchzuführen. Zwar unterhält die amerikanische Gesundheitsbehörde schon seit 2009 Büros in Beijing, Guangzhou und Shanghai, aber zufrieden waren die Inspektoren offenbar mit ihrer Wirkung nicht.

Vor allem bei den chinesischen Wirkstoffherstellern liege viel im Argen, heißt es in einer FDA-Meldung. Viele arbeiten nicht nach GMP und gelten als Ausgangspunkt von Arzneimittelfälschungen. Das sei besonders kritisch, weil mittlerweile fast 80% der APIS aus China und Indien stammen. Abnehmer sind vor allem europäische und amerikanische Pharmaunternehmen.

China will das Problem nun offenbar stärker als bisher angehen und hat mit der amerikanischen Regierung ein Abkommen getroffen. Demzufolge soll die FDA auch chinesische Behörden schulen, um sie dabei zu unterstützen, pharmazeutische Erzeugnisse, die in die Vereinigten Staaten exportiert werden, besser regulieren zu können.

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