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Antibiotika

Menge der in der Tiermedizin eingesetzten Antibiotika reduziert

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Antibiotikaresistente Bakterien gefährden den Erfolg

Im Erfassungszeitraum von 2011 bis 2013 gab es folgende Veränderungen in Bezug auf die geografische Zuordnung der Abgabemengen. Für den Postleitzahl-Bereich 49 wurde eine Abnahme der Abgabemengen von ca. 704 t (2011) auf ca. 579 t (2013) berechnet. Dieses bedeutet ein Minus von rund 125 t. Für sieben Postleitzahlbereiche (07, 25, 29, 33, 46, 48, 59) ergab sich ein Minus zwischen 5 und 20 t. Eine Zunahme im zweistelligen Bereich wurde für den Postleitzahlbereich 47 mit einem Plus von ca. 13 t dokumentiert.

Der Einsatz von Tierarzneimitteln dient dem Ziel, kranke Tiere zu behandeln und damit die Tiergesundheit und den Tierschutz zu fördern. Der Einsatz ist gleichermaßen auf den Schutz des Verbrauchers ausgerichtet. Sorge bereitet jedoch, dass der Therapieerfolg sowohl in der Human- wie auch in der Tiermedizin zunehmend durch das Auftreten antibiotikaresistenter Bakterien gefährdet wird. Der Transfer von antibiotikaresistenten Bakterien und/oder der Transfer von Resistenzgenen zwischen Mensch und Tier ist wechselseitig möglich. Die erhobenen Daten können bei der Risikobewertung und dem Risikomanagement berücksichtigt werden. Weitere Komponenten sind die Datenerhebung in den laufenden Resistenzmonitorings zu bestimmten Erregern.

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Zukünftig sollen die Therapiehäufigkeiten und die Verbrauchsmengenerfassung von Antibiotika, die mit der Änderung des Arzneimittelgesetzes (16. AMG-Novelle) seit dem 1. Juli 2014 eingeführt worden sind, als weitere Instrumente einer Gesamtbetrachtung von Trends und Entwicklungen der Antibiotikaresistenz in der Veterinärmedizin genutzt werden.

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