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Sonderbelastung durch Rechtsstreit Merck durch Rechtsstreit finanziell belastet

| Redakteur: Marion Henig

Erhöhte Medikamentenpreise kommen Merck teuer zu stehen: Um einen Rechtsstreit in den USA beizulegen, muss der deutsche Pharmakonzern einen dreistelligen Millionenbetrag zahlen.

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Ein Rechtsstreit in den USA kostet Merck 280 Millionen Dollar. (Bild: Archiv)
Ein Rechtsstreit in den USA kostet Merck 280 Millionen Dollar. (Bild: Archiv)

Darmstadt – Wie die Online-Ausgabe des Spiegel berichtet, muss Merck 280 Millionen Dollar zahlen, um einen Rechtsstreit der früheren Unternehmenstochter Dey mit dem US-Justizministerium beizulegen.

2007 hatte die US-Justizbehörde ein Verfahren wegen Rückerstattung erhöhter Medikamentenpreise gegen den Generika-Hersteller Dey eingeleitet. Zwar hatte Merck das Unternehmen im gleichen Jahr an das US-Unternehmen Mylan verkauft, jedoch wurde vereinbart, dass die Darmstädter für die Folgen des anstehenden Rechtsstreits haften.

Die hierfür gebildeten Rücklagen seien nach Angaben des Konzerns hierfür nicht ausreichend, daher würden im vierten Quartal 2010 Sonderbelastungen von 60 bis 70 Millionen Euro erwartet.

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