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CRISPR-Methode Merck entwickelt alternative CRISPR-Methode für die Geneditierung

| Redakteur: Doris Popp

Merck hat eine neue Technologie zur Geneditierung entwickelt, das CRISPR effizienter, flexibler und spezifischer macht.

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Mercks CRISPR Epigenetic Activator (p300-Cas9), der die Erforschung epigenetischer Veränderungen und damit verbundener Krankheiten revolutioniert.
Mercks CRISPR Epigenetic Activator (p300-Cas9), der die Erforschung epigenetischer Veränderungen und damit verbundener Krankheiten revolutioniert.
(Bild: Merck)

So haben Forscher mehr experimentelle Möglichkeiten und können schneller Ergebnisse erzielen, um die Arzneimittelentwicklung und den Zugang zu neuen Therapien zu beschleunigen. Diese neue – als „Proxy-CRISPR“ bezeichnete – Methode ermöglicht den Zugriff auf bisher nicht erreichbare Regionen des Genoms. Die meisten natürlichen CRISPR-Systeme, die in Bakterien auftreten, müssen umfassend bearbeitet werden, um in menschlichen Zellen zu funktionieren. Proxy-CRISPR bietet ein rasches und einfaches Vorgehen, um sie ohne aufwändige Veränderungen nativer CRISPR-Proteine besser zu nutzen. Merck hat mehrere Patentanträge für die Proxy-CRISPR-Technologie gestellt. Die CRISPR-Technologie für die Geneditierung treibt die Entwicklung von Behandlungsoptionen für chronische Krankheiten und Krebserkrankungen voran, für die es bisher nur eingeschränkte oder keine Behandlungsoptionen gibt.

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